4 romantische Restaurants in Wien

© StockSnap via Pixabay
ESSEN & TRINKEN

veröffentlicht von Julia

11. Februar 2020

ESSEN & TRINKEN

Mit dem Valentinstag am 14. Februar liegt besonders in den ersten Monaten des Jahres Liebe in der Luft. Lest hier von vier Restaurants in Wien, in denen garantiert schöne Stimmung aufkommt.

Bevor die Singles unter euch den Artikel gleich wieder schließen – auch eure beste Freundin, der beste Freund, sowie andere wichtige Menschen in eurem Leben freuen sich ganz bestimmt über eine Aufmerksamkeit eurerseits. Die kann ganz unterschiedlicher Natur sein – die wohl bekannteste ist ein gemeinsames kulinarisches Erlebnis. Um euch die langwierige Suche nach einem passenden Lokal zu ersparen, haben wir verschiedene Restaurants zusammengestellt.

Sie unterscheiden sich durch Kriterien wie zum Beispiel der Preislage oder dem Typ der Küche. Alle Tipps haben aber eins gemeinsam – die Restaurants besitzen eine ganz besondere, romantische Atmosphäre. Sie heben sich von „herkömmlichen“ Lokalitäten, die man über das ganze Jahr besucht, ab und versprechen ein unvergessliches Erlebnis. Wir haben bei der Auswahl besonders darauf geachtet, Restaurants in der mittleren bis leicht gehobenen Preisklasse auszuwählen.

Wir hoffen, für euch ist etwas dabei – und wünschen euch eine schöne Zeit um den Valentinstag.
Falls ihr neben einem Restaurantbesuch noch gerne was anderes unternehmen wollt, haben wir HIER noch ein paar Freizeittipps für Pärchen!

 

Wikimedia Commons / Manfred Werner / Tsui

Clementine im Glashaus – Palais Coburg

„Es ist verdammt hart, eine Prinzessin zu sein. Aber eine muss es ja machen. Und wenigstens ist das Essen gut“.

Das sagt uns die Website des Palais Coburg. Für die Prinzessinnen unter uns, die sich gerne auf Händen tragen lassen, scheint dieses Restaurant also perfekte Voraussetzungen zu bieten. Der Name „Clementine“ bezieht sich übrigens wirklich auf eine Prinzessin: nämlich Clementine von Orléans, sie war eine der ersten Personen, die ab 1850 in diesem Palais gelebt hat.

Kulinarik

Der Tag beginnt hier mit dem Frühstück, das von 7-11 Uhr angeboten wird. Hier könnt ihr mit Speisen wie Granola, Birchermüsli oder Bagles mit Roastbeef gemütlich in den Tag starten. Neben einer Variation von Eier-Gerichten gibt es auch ganze Frühstücks-Packages (süß und herzhaft).

Wer nicht so der Frühstücks-Typ ist, wird sich Mittags von 12 bis 14 Uhr und Abends von 18 bis 22 Uhr bestimmt etwas finden. Neben wöchentlich wechselnden Specials stehen unter anderem Saiblingsfilet, Spinatknödel, Perlhuhnbrust oder Rindsfilet auf der Speisekarte. Eine große Weinauswahl sorgt für die passende Begleitung. Dessert-technisch bieten Sorbet oder Zitronentarte einen gelungenen Abschluss.

Atmosphäre

Wie der Name schon suggeriert, sitzt man hier wortwörtlich „im Glashaus“. Wo man hinsieht, rechts, links, oben – Glasfronten. Sie durchfluten das Restaurant untertags mit Licht, abends wird das Glashaus zu einem Schauplatz von Reflektionen. Es dominieren die Farben Weiß, Beige und Grün (von den Clementinen-Bäumen!). Man fühl sich hier einfach wohl und wird von keiner erschlagenden Kulisse, die gehobenere Restaurants manchmal besitzen, eingeschüchtert. Für die wärmere Jahreszeit könnt ihr euch das „Clementine im Glashaus“ auch merken, denn der großzügige Außenbereich besticht mit viel Platz, gemütlichen Sitzmöglichkeiten und wunderschöner Aussicht auf die umliegenden Bauten beim Theodor-Herzl-Platz.

Preise

Preismäßig befinden wir uns in der leicht gehobenen Kategorie: Ein Mittags-3-Gang-Menü bekommt ihr hier zum Beispiel um 23 Euro, das genannte Saiblingsfilet mit Erdäpfeln und Gemüsebeilagen kommt auf 19 Euro. Ein Perlhuhn mit Gemüse, Trauben und Nüssen kostet 25 Euro.

 

Unsplash / Kelvin Zyteng

Shanghai Tan

Wenn in der Google-Suche schon der Beisatz „das romantische Restaurant“ angezeigt wird, muss das doch was heißen, oder?
Manche von euch kennen das Shanghai Tan vielleicht schon. Das japanisch-vietnamesische Restaurant mit den unzähligen roten Laternen und dem gedimmten Licht findet man auf vielen Wiener To-Do-Listen.

Kulinarik

Sushi, Ura Maki, Dim Sum, Saté-Spieße oder Gyoza. Speisen, die Liebhabern der asiatischen Küche bestimmt keine bloßen Fremdwörter mehr sind: außer vielleicht Ura Maki: das sind „umgedrehte“ Maki, bei denen der Reis außen ist. Falls noch mehr Sprachbarrieren auftreten sollten, findet man (abgesehen davon, dass die Speisen auf der Karte erklärt werden) auf der Website ein kleines Zutaten-Wörterbuch zum Japanisch-Vokabel-Lernen.

Neben diesen fixen Menüpunkten gibt es eine Monatskarte: im Jänner findet man hier beispielweise Spring- oder Summer Rolls, gegrillte Entenbrust oder auch Rindslungenbraten. Ihr seht, auch Nicht-Sushi-Liebhaber kommen auf ihre Kosten, genauso wie Vegetarier oder Veganer: für sie sind Veggie-Sushi, gebratener Tofu oder Udon-Nudeln wählbar.

Atmosphäre

Gedimmtes Licht, rote Lampen in Laternenform, Spiegelwände und kleine Séparées – was will man mehr? Zu den Spiegelwänden: durch sie entsteht der Effekt, dass die Größe des Restaurants vervielfacht – so wirkt es verwinkelter und privater. Dadurch wird die romantische Stimmung natürlich noch gesteigert. Es ist auch nicht zu dunkel, wie manche von euch jetzt vermuten würden. Perfekte Voraussetzungen für lange Gespräche bietet die bemerkenswert ruhige Geräuschkulisse.

Preise

Dass die Preise mit einem asiatischen All-You-Can-Eat Buffet nicht vergleichbar sind, müssen wir wohl nicht dazusagen. Jedoch sind die Speisen, wenn ihr nicht gerade das teuerste Fleischgericht nehmt, wirklich in Ordnung. Bei den großen Portionen merkt man auch sofort die Qualität und Frische der Gerichte. 6 Stück Maki bekommt ihr zum Beispiel um 5,90, die angesprochenen Udon-Nudeln mit Wokgemüse kommen auf 10,90. Gebackene Garnelen in Sesampanier gibt es um 5,50.

 

© auxgazelles.at

Aux Gazelles

Eine gute Wahl, wenn ihr etwas Unkonventionelles sucht. Die Besonderheit dieses orientalischen Restaurants liegt darin, dass das „Aux Gazelles“ nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein sogenanntes „Hammam“ beherbergt. Das ist eine Art Spa mit dem Ziel, durch drei Temperaturzonen und Massagen eine rituelle Reinigung des Körpers zu vollziehen. Aber Achtung: Frauen und Männer baden hier getrennt voneinander, was für eine romantische Aktivität vielleicht zunächst unpassend erscheint. An manchen Tagen darf man jedoch zusammen entspannen. Doch nun zum abgetrennten Restaurant:

Kulinarik

Die Speisekarte ist durch die traditionelle Vorspeisen-Kultur Marokkos und des mittleren Ostens inspiriert. Die Speisen des Restaurants wirken für uns jetzt nicht wie reine Vorspeisen, außer vielleicht die Mini-Dürüms.

Daneben gibt es auch Menüs, wobei man zwischen einem Drei-, Vier- oder Fünfgängemenü auswählen kann. Der sogenannte „Lunch“ bietet Salate, Suppen und warme Gerichte zu einem Fixpreis (12 Euro pro Person) an.
Weitere Beispiele für einen Einblick in die Menükarte sind die Lammstelze, Cous Cous mit Kürbis, gedünsteter Kabeljau oder auch ein Bio-Filetsteak.

Atmosphäre

Ähnlich wie beim Shanghai Tan ist das Licht eher gedimmt, was gleich eine gemütliche und unkomplizierte Stimmung aufkommen lässt. Einzelne Lichtfokusse beleuchten die Wände und setzen Akzente. Durch die eher niedrige und gewölbte Decke bekommt man ein Gefühl von Exklusivität und Privatsphäre. Die Hauptfarben sind Smaragdgrün, Rot und Dunkelbraun, die Ausstattung wird von Polstermöbeln bestimmt, was gleich an den Orient erinnert.

Preise

Auch hier sind die Preise ein wenig gehoben, doch leistbar. Das 3-Gang-Menü kostet zum Beispiel 32 Euro, die Lammstelze 19 Euro. Ein weiteres Highlight im Aux Gazelles ist der Oriental Brunch, bei dem ihr mit insgesamt 25 Euro pro Person ein orientalisches Frühstück, Tajines (gegarte Gerichte) oder andere nordafrikanische Spezialitäten genießen könnt.

 

© a-list.at

Marco Serra

Last but not least in unserer Liste der romantischen Restaurants ist das „Marco Serra´s Piccola Cucina & Enoteca“ – aus Einfachheitsgründen Marco Serra genannt.

Wie der Name schon verrät, ist das Essen dieses Lokales italienischer Natur. Eine Pizza sucht ihr auf der Karte jedoch vergebens, obwohl Marco Serra´s Prinzip an sich die Neuinterpretation von italienischen Klassikern ist. Tja, für einen romantischen Abend ist Pizza vielleicht eh nicht optimal geeignet 😉

Kulinarik

Dafür findet man andere klassisch italienische Gerichte, wie verschiedenste Antipasti mit Brot, Salate und natürlich: Nudeln. Von Pappardelle und Tagliolini (beides handgemacht!) bis zu traditionellen Orecchiette und Frizzulli. Zugegeben, manches davon mussten wir auch erstmal googlen.
Natürlich gibt’s auch Fleischgerichte: Hirsch, Lamm, Oktopus oder Tintenfisch mit verschiedensten Beilagen.
Zum Abschluss locken die kreativen „Dolci“ – Nachspeisen, nämlich Pistazienparfait und ein Schokoriegel-Mousse mit Erdnüssen und gesalzenem Karamell.

Atmosphäre

Wie die Grundidee des Restaurants, verbindet auch die Einrichtung die traditionellen Werte mit einem modernen Twist. Wände in Backstein-Optik, dazu Tische aus Naturholz. Abgerundet wird das Ganze durch graue und schwarze Elemente, die zur Modernität beitragen. Das Lichtkonzept hell und freundlich passt genau dazu. Wer nach dem Essen noch nicht genug von der mediterranen Küche hat, sich kann am Eingang kleine italienische Spezialitäten mit nach Hause nehmen.

Preise

Für die teilweise handgemachten Nudeln und generell hohe Qualität sind die Preise absolut annehmbar. Die Pappardelle mit Entenragout kosten 15,90, der Oktopus mit Kartoffeln und roten Rüben 19,90. Das beliebte Schokoriegel-Mousse kommt auf 6,90 Euro.

 
 

veröffentlicht von david

11. Februar 2020

ESSEN & TRINKEN
Wien ist bekannt für seine Kaffeehauskultur. Mit ihr enstanden auch einige interessante Kaffeekreationen. Die besten zehn haben wir zusammengefasst.