Die 6 besten Clubs der Stadt

EVENTS & NIGHTLIFE

veröffentlicht von Max

8. September 2016

EVENTS & NIGHTLIFE

Party in der Stadt macht Spaß! Vor allem, wenn man frisch aus dem Waldviertel nach Wien zieht ist man überwältigt vom Angebot an Fortgehmöglichkeiten. Damit ihr nicht komplett überfordert seid, haben wir hier 6 Clubs herausgesucht, die es nur in der Großstadt gibt. Weil Fortgehen einfach leiwaund ist!

Clubs in Wien, die es am Land nicht gibt!
Gerweis,  Holländer, Vitis oder doch wieder das Ypsilon? Wer aus dem Waldviertel nach Wien zieht merkt schnell, fortgehtechnisch hat die Bundeshauptstadt um einiges mehr zu bieten als das zu Hause am Land. Bars, Kneipen und Pubs gibt es zu Hauf. Aber Wien hat bis in die Morgenstunden offen – zumindest die zahlreichen Clubs! Damit ihr mit der Anzahl der Tanztempel nicht vollkommen überfordert seid, gibt’s hier meinen persönlichen Überblick über sechs Clubs, die es nur in der Großstadt gibt. Weil Fortgehen afoch leiwaund is!  

Club U

Trinken, Trash und Tanzen! Unter diesem Motto wird im Club U regelmäßig abgefeiert. Der kleine Club direkt in der Ubahn Station Karlsplatz erinnert zwar eher an eine ausrangierte Skikurs-Disco, doch die Stimmung ist alles andere als eingeschlafen, was auch an den vielen Hipstern liegen kann, die den Club lieben.  Der Club U ist zweistöckig, der obere Teil ist der alte Otto Wagner Ubahn-Pavillon – im Keller geht’s dann einrichtungstechnisch weiter in die 80er. Come as you are lautet das Motto der Betreiber, dementsprechend hoch ist auch die Dichte an Queer Events – vor allem im Sommer. Das Publikum ist aber trotzdem bunt gemischt – hier kommt somit jeder auf seine Kosten. Musikalisch geht’s je nach Event in die Richtung Trash, 90s, Indie oder Pop. Nach drei Uhr früh tanzt man hier allerdings immer zu Britney Spears und Whitney Houston. Eintritt wird selten verlangt; und selbst wenn, dann nie mehr als fünf Euro. 

Club U
Ubahn Passage Karlsplatz (Ausgang Resslpark) 
1010 Wien 
www.club-u.at 

Der Otto Wagner Pavillon am Kranzplatz - der Eingang zum Club U

Foto: Wien Holding

flex 

Das Flex am Donaukanal war Anfang der 2000er Jahre Wiens angesagtester Club. Betonung auf War. Jeder war dort, jeder kannte es und so gut wie alles war erlaubt. Das Konzept ist einfach: ein alter Ubahnschacht, schwarze Wände und eine großartige Soundanlage haben dem Flex zum Erfolg verholfen – und wahrscheinlich die vielen jungen Hipster, die im Flex in ihre 20er (manche auch in ihre 30er) gefeiert haben. Doch nach den Jahren kamen die Drogen, zwielichtige Gäste und eine brutale Door – Policy. Außerdem wurde das Publikum immer jünger. Kurz drohte sogar das Aus. Unbezahlte Rechnungen sollen der Auslöser gewesen sein. Nach dem Up folgte also das Down. Doch das Flex lernte aus den Fehlern der Vergangenheit und ist wieder im Wiener Ausgehmarkt aktiv – wenn auch etwas ranziger als noch vor 10 Jahren. Als Neo-Wiener sollte man es gesehen haben, sei es für ausgiebige Tanzeinlagen auf dem Dance Floor oder bei einem gechillten Bier im Flex Café direkt am Donaukanal.

Flex
Augartenbrücke 1
1010 Wien
www.flex.at 

ein alter Ubahnschacht - das Flex von innen

Foto: Privat

Vie Ei Pi

Weniger ranzig dafür um einiges hipper geht’s in Wiens jüngstem Club ab – dem Vie Ei Pi. Nach dem ewigen Hin und Her über das Aus der Pratersauna kann im grünen Prater trotzdem weiter gefeiert werden – zwar mit weniger Electro dafür mit viel Hip Hop. Innen herrscht der momentan boomende Industrial Chic, es gibt vietnamesisches Street Food (zu Gourmet Preisen) und eine Buchenschank im Vorgarten. Kulinarisch wird man hier also verwöhnt, Betreiber sind übrigens die Gastro Profis der Dots Gruppe (Dots Mariahilferstraße, Dots 21). Leistbar sind daher für den durchschnittlichen Studenten lediglich Bier und Spritzer – außer natürlich man lässt sich einladen. Das geht auch leicht, denn die Stimmung ist im VIE EI PI immer gut und Sorgen um freie Plätze muss man sich (momentan) auch nicht machen. 

Vie ei Pi
Waldsteingartenstraße 
1020 Wien
www.vieeipi.com

Grelle Forelle

Der angeblich beste Club der Stadt. Die Grelle Forelle kann locker mit seinen Konkurrenten in Berlin, London oder Barcelona mithalten. Eine großartige Anlage, zwei Floors mit optimaler Größe, feines – ausschließlich elektronisches – Booking und die  Mischung aus coolem Design und einer Portion  kreativem Underground-Feeling sind das Erfolgsrezept des Clubs. Das Marketing war von Anfang an gut, das Logo kursierte durch Facebook, Instagram und Co. Daher sind die Schlangen ab 23:00 Uhr auch dementsprechend lang. Im Sommer gibt’s noch eine Terrasse obendrauf, falls es drinnen zu heiß hergeht. Das Manko: die Preise. Eintritt zahlt man mindestens 15 Euro und auch die Getränke sind nichts fürs Monatsende.  In der Grellen Forelle herrscht übrigens Fotoverbot. 

Grelle Forelle 
Spittelauer Lände 12
1090 Wien 
www.grelleforelle.com

Das Logo der Grellen Forelle - der Tetris Fisch

Foto: facebook/grelleforelle

Das Werk 

Gleich ums Eck bei der Grellen Forelle ist das Werk beliebter Anlaufpunkt für all jene, die an den langen Schlangen der Forelle scheitern.  Und wer einmal drinnen ist (Eintritt gibt es keinen), ist tief im Wiener Underground angekommen. Im Sommer herrscht Sauna Stimmung, Einrichtung existiert nicht und getanzt wird auf dem nackten Fließenboden einer alten Fabrik zu harten Elektro Beats. High Heels, Perlenkette oder gar Hemden hier am besten zu Hause lassen!  

Das Werk 
Spittelauer Lände 12
www.daswerk.org

Volksgarten und Säulenhalle

Wien ohne Volksgarten geht einfach nicht. Der Club am Ring war schon immer ein bisschen Schickimicki und seit den 50ern DER Wiener Innenstadtclub, in dem immer was los ist. Die Schlangen reichen regelmäßig bis an den Ring, die mindestens 12 Euro Eintritt schrecken das Tanzvolk somit nicht ab. Gespielt wird House, R’n’B und Charts. Im Sommer wird auch draußen im Garten und im Pavillon ums Eck gefeiert. 

Der Volksgarten im Sommer - Party im Garten

Foto: Stadt Wien 

 
 

veröffentlicht von sophie

8. September 2016

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Woodman ist DER Event für WaldviertlerInnen und Freunde. Wie BarkeeperInnen dieses Fest des Tanzes und der alten Bekannten erleben, liest du hier.