Escape Rooms in Wien - Rätselspaß mit Freunden

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FREIZEIT & SPORT

veröffentlicht von benji

5. Januar 2017

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Escape Rooms in Wien – Detektiv spielen war in der Hauptstadt noch nie so einfach. Was Room Escape bedeutet und wo man es spielen kann, erfahrt ihr hier.

Escape Room in Wien – was kann man sich darunter vorstellen? Einige von euch haben den Rätselspaß vielleicht sogar schon ausprobiert, andere wollten schon immer unbedingt wissen, wie das Dedektivgame funktioniert. Waldviertler.wien erklärt dir die wichtigsten Begriffe, beschreibt, was ‚Escape Room‘ überhaupt bedeutet, und wo man den Spaß in der Hauptstadt ausprobieren kann.

Escape Rooms in Wien

Alle unter euch, die der englischen Sprache ein bisschen mächtig sind, können sich gut vorstellen, was Escape Rooms bedeutet. ‚To escape from a room‚ meint so viel wie ‚aus einem Zimmer entkommen‚. Das hört sich etwas bedrohlich an und das soll es dem Charakter der Games nach auch. Escape Rooms in Wien heißt dann folglich: du wirst mit deinen Freunden in einem Raum eingesperrt und musst versuchen zu entkommen. Dabei ist ganz schön viel Hirnschmalz gefragt, denn mit Gewalt erreichst du nichts. Ziel des Spiels ist es, den Schlüssel, der die Ein- und Ausgangstür öffnet, durch jede Menge verschiedener Rätsel im Escape-Raum zu finden.

Die Spielregeln

Das alles klingt natürlich etwas seltsam, aber das Rätseln, wie man aus einem Raum entkommen könnte, macht wirklich Spaß. Die Räume, in die man eingeschlossen wird, sind zumeist sehr dunkel und auch etwas gruselig – darin liegt der Nervenkitzel des Gruppenspieles. Die Gruppengröße kann dabei von Raum zu Raum variieren, denn: Escape Rooms gibt es in Wien viele. Daher variieren auch die Größen der Räume und so die Gruppengröße. Ziel des mysteriösen  Rätselspiels ist es, Hinweise in einem, oder aber auch mehreren ‚Rooms‚ zu finden, Rätsel zu lösen und miteinander zu arbeiten, um so an den Schlüssel für die Tür nach draußen zu gelangen. Das klingt einfach? Ist es aber nicht. Die Betreiber der Escape Rooms in Wien haben sich viel einfallen lassen, um deine grauen Zellen anzustrengen. So kann dein mathematisches Wissen, aber auch ein einfaches, aber erst zu durchblickendes Spiel genauso ein Hindernis sein, wie einen unter mehreren hundert Schlüssel zu finden, um ein Schloss zu öffnen.

Jedes Room Escape Rätsel sollte in 60 Minuten erledigt werden.

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Das Ziel jedes Esacpe Room Rätsels ist es, aus einem Raum zu entkommen. Dazu hat man normalerweise 60 Minuten Zeit.

Der Rätselspaß in Wien

Dieser Trend, der ursprünglich Computerspielen nachvollzogen ist, hat Wien mittlerweile schon in großem Maße erreicht. Daher gibt es eine relativ große Auswahl an Escape Rooms in Wien. Waldviertler.wien stellt hier einige Unternehmen vor, die sich auf den Gruppenrätselspaß spezialisiert haben.

AdventureRooms Wien

… befindet sich im am Währinger Gürtel 166 im 9. Bezirk. Hier kannst du mit zwei Spielern starten, die Rätsel können aber zu sechst gelöst werden – der Preis ist für eine Person von der Gruppengröße abhängig. Seid ihr zu zweit zahlt eine Person 28,90€, wenn ihr aber eine sechsköpfige Truppe seid, zahlt eine Person nur noch 18,90€. AdventureRooms bietet zwei Spielevarianten an. ‚Das Original‚ kann man auch gegeneinander (also 6 vs. 6, 5 vs. 5, usw.) spielen. ‚The Black Queen‚ ist ein bisschen teurer, dafür ist gegen Ende des Spiels aber Nervenkitzel angesagt. Ein Game dauert übrigens 60 Minuten. Buchen kann man den Rätselspaß auf der Homepage, auf der sich auch alle anderen wichtigen Informationen finden lassen.

Escape Mission

… findet man unter der Adresse ‚Untere Viaduktgasse 3‘ im 3. Bezirk. Hier könnt ihr wieder im Duo starten, aber auch eine Gruppengröße von sieben Leuten erreichen. Wenn ihr zu siebt seid, zahlt ihr pro Person 17€, im spielerischen Duett hingegen 35€ pro Person. Die Spiele variieren auch hier je nach Raum. In ‚Golden Rush‚ müsst ihr einen Schatz, den ein General im Krieg gestohlen hat, finden, während ihr im Spiel ‚Devil’s Mountain‚  auf der Suche nach einem verschwundenem Schriftsteller seid. Die Zeitspanne, in der ihr die Rätsel lösen könnt, beträgt ebenfalls 60 Minuten. Auf der Homepage der Escape Mission kann man die Spiele buchen und noch mehr über sie erfahren.

Zwettler Zwickl

Mystoria

… zu finden in der Kliebergasse 1 im 5. Bezirk. In einer Gruppengröße von maximal sechs Personen versucht ihr, aus den verschiedenen Räumen zu entkommen. Zu erwähnen ist hier, dass man sich durch Netbanking 10€ ersparen kann. Statt 85€ für eine Gruppe zahlt man dann nur 75€. Es gibt vier verschiedene Spiele, die man auf der Homepage genauer studieren kann. Von ‚Illuminati‚, über ‚Mad Professor‘ bis hin zu ‚Dark Space‚ und ‚Revenge of the Don‚ kann man hier einiges finden. Die Spieldauer beträgt auch hier wieder 60 Minuten. Erste Impressionen und noch mehr Details findet ihr wieder auf der Homepage.

Time Busters

… befindet sich in der Mosergasse 6 im 9. Bezirk. Dieser Anbieter hat eine sehr große Auswahl an Escape Rooms. Man kann zwischen sechs verschiedenen Games wählen, die Preise variieren wieder mit der Gruppengröße – manche Spiele können so ab 13,50€ pro Person gespielt werden. Besonders ist hier, dass es auch ein Outdoorangebot gibt. Hier rätselt ihr euch durch die Wiener City und habt dafür drei Stunden Zeit. Außerdem kann man bei den Time Busters ebenfalls in Gruppen gegeneinander antreten. Besucht die Homepage, um die Spiele näher kennenzulernen und euch über die Angebote schlauer zu machen.

Ein kurzer Bericht über die Mystoria Escape Rooms in Wien

Die Mystoria Escape Rooms in Wien befinden sich in einem ehemaligen Hotel und sind öffentlich gut erreichbar. Wenn man die „Rezeption“ betritt, gibt es die Möglichkeit dort gleich bar zu zahlen. Ich habe den Rätselspaß mit einer 11-köpfigen Truppe aus dem Waldviertel ausprobieren dürfen. Dazu haben wir uns in zwei Teams geteilt und zeitgleich zwei der vier Räume ausprobiert. Die Burschengruppe hat den Raum „Mad Professor“ innerhalb einer Stunde gelöst, während die Mädels bei „Revenge of the Don“ erfolgreich waren.

The Mad Professor

Das düstere Laboratorium des Professors, das sich im verstaubten Keller des alten Hotels befindet, besteht aus drei Räumen, inklusive Geheimtüren. Der Nervenkitzel beim Betreten des Raumes lässt sich gut mit dem eines Geisterbahnbesuchs vergleichen. Wenn die Tür hinter dir einmal zufällt, gibt es kein Zurück – der nervenaufreibende Rätselspaß kann beginnen. Die Neugierde treibt dich beim Spielen in alle Ecken und Kanten der Räume, du lässt keinen Stein auf dem Anderen. Ein Kollege von mir hat sogar unabsichtlich (wie er gefühlte hunderte Male beteuerte) eine Requisite zerstört, was aber nicht weiter schlimm war. Man kann eben nie wissen, wo sich der nächste Hinweis versteckt.

Neben eher einfach gehaltenen Rätseln, wie beispielsweise Bilder zusammenzusetzen, gab es auch mathematische und naturwissenschaftliche Aufgaben, die ich als Schreiberling wohl nie zustande gebracht hätte. Zum Glück waren aber auch TU-Studenten unter uns, die das übernommen haben. Sehr auffallend war die Liebe zum Detail, die in den Aufgaben, aber auch in der Deko der einzelnen Räume (von Schwarzlichteffekten über Familienportraits des Professors) klar zu sehen und spüren war. Bei kleinen Hängern haben wir uns kurzerhand das Walkie-Talkie, das wir vor dem Eintreten in den Raum erhalten haben, geschnappt und mit der Außenwelt Kontakt aufgenommen. Die Betreiber sehen nämlich alles was du tust – den Videokameras in den Räumen sei Dank (ich bin mir ehrlich gesagt ein bisschen wie bei den ‚Big Brother Escape Rooms in Wien‘ vorgekommen). Man erhält also auch Hinweise, wenn man absolut nicht mehr weiter weiß und vor Verzweiflung die geheimen Türen eintritt (auch das ist uns wirklich passiert). Manchmal haben wir nach Hinweisen gesucht, obwohl wir direkt davor standen und den Baum vor lauter Wald nicht sahen. Die Diskusssion, wie wir weiter machen sollten, waren wirklich, wirklich lustig, weil Anfangs niemand mit dem Walkie-Talkie hantieren wollte. Jedoch hat man auch immer den Zeitdruck im Nacken, deshalb achtet man auf unnötige Tratschereien und Überlegungen. Nach unzähligen Versuchen, einigen kaputten Requisiten und eingetretenen Geheimtüren, gelang es uns trotzdem aus dem Laboratorium des Professors zu entkommen.

Wir haben die Möglichkeit genutzt, gleich online zu zahlen und so 10€ zu sparen – Studierenderabatte gab es bei Mystoria leider nicht.
Die 60 Minuten Rätselspaß sind das Geld auf jeden Fall Wert, vor allem weil man sich danach noch sehr gerne an dieses Erlebnis zurückerinnert und noch dutzende Male rekonstruiert, wie man das ein oder andere Rätsel gelöst und die geheimen Türen eingetreten hat.
Fazit: Sehr gerne wieder!

Die Räume des Rätselspaß' überzeugen mit ihrem individuellen Charme.

Quelle: pixabay.com
Die Räume, aus denen es zu entkommen gilt, überzeugen mit sehr viel Liebe zum Detail und manchmal auch mit äußerst kniffligen Rätseln.

 
 

veröffentlicht von Carina

5. Januar 2017

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