Herausforderung Bargeld: Geldautomaten finden in Wien

FREIZEIT & SPORT

veröffentlicht von david

19. Dezember 2018

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In kurzer Zeit einen Geldautomaten in Wien zu finden, kann ganz schön schwierig sein. Wir verraten, wie du schnell und einfach zum nächsten Bankomat kommst. Ohne ungewollte Panikattacke.

Wer kennt es nicht. Man ist zur nächsten Bar oder zum nächsten Event unterwegs und wie aus dem Nichts kommt dieser eine Gedanke: Ich brauche Bargeld! Zwar nehmen viele Lokale auch Zahlungen mit Bankkarte an – aber wer sucht sich seine Lokale schon nach technischer Ausstattung aus? In Clubs ist Bargeld eine Notwendigkeit. Genauso wie beim Dönerstand danach. Oder bei kleineren Veranstaltungen.

Fakt ist: In einer modernen Großstadt lässt sich mittlerweile vieles ohne lästige Scheine und Münzen regeln. Kunden der Waldviertler Sparkasse, beispielsweise, können dank Apple Pay mittlerweile sogar mit ihrem Handy Geld abheben. Trotzdem verläuft in Österreich bei Weitem noch nicht alles bargeldlos. Deshalb braucht es Orte, an denen jeder, der ein Bankkonto besitzt, Bargeld abheben kann. Es braucht Bankomaten. Manchmal sind die allerdings gar nicht so leicht zu finden. Vor allem, wenn man ohnehin schon gestresst an sein Ziel hetzt.

Im Waldviertel ist es einfach. Bankomaten gibt es in den regionalen Banken und an ein paar weiteren Orten, die jeder aus der Umgebung kennt. Wer im Waldviertel Bargeld braucht, weiß genau, wo er den nächsten Geldautomat findet. In Wien sieht die Situation etwas anders aus. Wien ist … größer.

Wir verraten deshalb, wie du in Wien schnell und einfach den nächsten Geldautomaten findest.

Öffentliche Bankomaten

Mit etwas Glück findest du direkt am Weg an dein Ziel einen Bankomaten – ohne große Suche. Es gilt die Devise: Ausschau halten. Geldautomaten sind fast immer strategisch platziert.

An Bahnhöfen, in Einkaufsstraßen, in der Nähe von großen Supermärkten und an beliebten Veranstaltungsorten findet sich immer irgendwo ein Bankomat. Das typische grün-blaue Bankomat-Logo hilft dabei bei der Orientierung. Dank diesem sind die meisten Geldautomaten bereits aus 30 Metern Entfernung deutlich erkennbar. Wer Ausschau nach der grün-blauen Beleuchtung hält, hat also gute Chancen.

Die meisten Geldautomaten sind mehr als deutlich beschriftet. Also: Augen auf.

Es gibt auch Geldautomaten, die anders gekennzeichnet sind. Etwa durch das Logo einer Bank oder durch ein gelbes Design mit blauer Cash-Aufschrift. Letztere sind schwarze Schafe unter den Geldautomaten. Sie gehören dem US-Unternehmen Euronet und verlangen eine Gebühr von 1,95 Euro für jede Abhebung. Bei 100 Abhebungen über einen längeren Zeitraum kommen da immerhin 200 Euro an Gebühren zusammen.

Banken

Ein Ort, an dem es mit Sicherheit immer einen Bankomaten gibt, sind Banken. Sie sind wohl kaum zu übersehen und im Foyer steht zu jeder Zeit mindestens ein Geldautomat. Mit einer typischen Maestro-Bankkarte lässt sich in jeder österreichischen Bank Geld abheben – unabhängig von der Heimatbank. Jemand, der ein Konto bei der Sparkasse hat, kann sein Geld auch in einer Bank Austria Filiale abheben. Es fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

Dasselbe gilt auch für Bank- und Kreditkarten von Mastercard oder Visa. Solange der Bankomat mit der Aufschrift des jeweiligen Dienstleisters gekennzeichnet ist, können sich Besitzer dieser Karten dort Bargeld auszahlen lassen.

Fotocredit: Erste Bank und Sparkasse

Google Maps für Geldautomaten

Manchmal liegt auch kein Geldautomat am Weg. Um unnötiges Suchen zu vermeiden, hilft nur eines: das Internet. Online gibt unzählige Websiten, die versprechen, den nächsten Geldautomaten in der Nähe zu finden. Sogar Google hat eine Bankomaten-Suche – ein Benutzer muss einfach nur „Bargeld“ oder „Bank“ in Google Maps eintippen und die Suchmaschine spuckt die nächsten Ergebnisse aus. Allerdings ist Google in Sachen Geldautomaten etwas mangelhaft. Erfahrungsgemäß sind nur ein Bruchteil aller Bankomaten in Google Maps eingetragen.

Geldautomaten finden

Google Maps und andere Apps helfen bei der Suche. / Photo: Sebastian Hietsch

Es gibt bessere Alternativen – wie etwa die Geldautomatensuche von Mastercard. Mastercard hat hier eine der detailliertesten Suchplattformen für Bankomaten geschaffen. Wenn irgendwo ein Geldautomat steht, ist er mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit auch auf dieser Karte eingetragen.

Aber sind wir ehrlich – wer hat im Stress schon die Zeit und Nerven, sich mit Internetbrowser und Websiten herumzuschlagen? Wer einen Bankomaten sucht, will einfach nur schnell sein Geld abheben und sich wieder auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren. Es braucht eine App. Apps sind einfacher. Man muss nur sein Smartphone aus der Tasche holen, zweimal tippen und die Sache hat sich erledigt.

Das haben sich einige App-Entwickler wohl auch gedacht. Die Auswahl an „ATM“ und „Geldautomaten“ Apps ist allerdings riesig. Allein bei einer Suche nach „Geldautomat“ spuckt die Suche im App-Store mehrere hundert Ergebnisse aus. Die meisten von ihnen funktionieren vermutlich ganz gut. Eine App, die ich in dieser Ergebnis-Flut empfehlen kann, heißt Susi. Susi ist ein Wiener Unternehmen, das die Daten von Geschäften, öffentlichen Einrichtungen, Ärzten – und Geldautomaten – sammelt. Ein Knopfdruck und schon erscheinen die nächsten Bankomaten am Bildschirm.

Geld aus dem Supermarkt

Du läufst vor einer langen Nacht noch schnell zum Supermarkt, um Getränke oder Snacks einkaufen? Bei Billa, Merkur und Penny kannst du dein Bargeld gleich mit abheben – ganz ohne Bankomaten. Alles, was du brauchst ist eine Kundenkarte des jeweiligen Geschäfts. Einfach der Kassiererin oder dem Kassier Bescheid geben, wie viel du abheben möchtest und mit Bankomatkarte bezahlen. Das Kassapersonal händigt dann den jeweiligen Betrag aus. Dieser erscheint auch als zusätzliche Belastung auf der Rechnung.

Geldautomaten finden

In manchen Supermärkten können Kunden buchstäblich Geld kaufen. / Photo: Rawpixel

Dm folgt einem ähnlichen Prinzip. Auch bei dm ist es theoretisch möglich, Bargeld abzuheben – mit dem Service Barzahlen. Falls verfügbar, lässt sich damit ein Code in der Online-Banking App der eigenen Bank generieren. Mit diesem kann ein Kunde Bargeld in dm-Filialen ein- und auszahlen. Im Moment unterstützen diesen Service allerdings nur eine Handvoll deutscher Banken. Sparkasse-Kunden gehen also leider leer aus.

 

In Wien auf die Schnelle einen Geldautomaten zu finden ist oft gar nicht so einfach. Dabei braucht es nichts weiter als ein bisschen Aufmerksamkeit und eventuell ein Smartphone. Dann hat sich die Suche in wenigen Minuten erledigt.

 
 

veröffentlicht von Kerstin

19. Dezember 2018

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