Kuriose Sehenswürdigkeiten in Wien

Die Toilette am Graben ist ein richtiges Juwel aus Jugendstilzeiten.
FREIZEIT & SPORT

veröffentlicht von Carina

3. Oktober 2016

FREIZEIT & SPORT

Tourist in der eigenen Stadt sein? Ja bitte! Weil den Stephansdom & Co. aber eh schon jeder kennt, haben wir einige kuriose Sehenswürdigkeiten für dich.

Sehenswürdigkeiten gibt es in Wien ja viele – den Stephansdom, das Riesenrad, Schloss Schönbrunn und viele weitere kennst du bestimmt schon. Wien hat aber noch viel mehr zu bieten! Durch Sightseeing abseits der großen Touristenmagnete kann man die Stadt auch viel besser kennenlernen. Oft wird man auch auf interessante Dinge aufmerksam, wenn man sich einfach ein bisschen durch die Straßen treiben lässt. Hier haben wir einige kuriose Sehenswürdigkeiten für dich gesammelt, die dich die Stadt mit anderen Augen sehen lassen werden. Viel Spaß! P.S.: Unsere Tipps eignen sich auch super, wenn du Besuch von zuhause aus dem Waldviertel bekommst und zeigen möchtest, wie gut du dich in der neuen Stadt schon auskennst! 😉

Die älteste unterirdische Toilette der Welt

Ja, richtig gelesen! Die älteste unterirdische Toilette der Welt befindet sich tatsächlich am Wiener Graben. Erbaut im Jahr 1905 steht sie zwar heute unter Denkmalschutz, wer die Gebühr von 50 Cent bezahlt, kann sich hier aber nach wie vor erleichtern. Die Jugendstil-Ausstattung der Toiletten ist wirklich etwas Besonderes: Klobrillen aus Holz, Messingarmaturen und viel geschliffenes Glas. Jede Kabine ist mit einem eigenen Waschbecken sowie Seifen- und Handtuchspender ausgestattet. Sobald das Personal hinter einem die Kabinentür abschließt, wird man hier sofort in eine andere Zeit zurückversetzt. Obwohl sich rund um die Eingänge oft Touristengruppen tummeln, ist die Toilette selbst nicht gerade überlaufen. Wenn du also gerade in der Innenstadt unterwegs bist und dringend einmal „musst“, wartet hier ein kleines Abenteuer auf dich, für das du nicht einmal viel Geld ausgeben oder lange warten musst.

kuriose Sehenswürdigkeiten

Die Toilette am Graben ist ein richtiges Juwel aus Jugendstilzeiten.

Dialog im Dunkeln

Hast du auch schon einmal einen blinden Menschen beim Einsteigen in die Straßenbahn gesehen und dich gefragt, wie diese Leute zurechtkommen, ohne zu sehen? „Dialog im Dunkeln“ ist eine Ausstellung, die dir genau das zeigen kann. Mit einem Stock ausgestattet wirst du von blinden oder sehbehinderten Guides durch vollkommen abgedunkelte Räume geführt. So kannst du ganz einfache Alltagssituationen aus der Sicht eines Blinden kennenlernen, eine Straße zu überqueren oder sich in der Bar ein Getränk zu bestellen wird somit zu einem richtigen Abenteuer. Nach der einstündigen Führung wirst du sicher froh sein, deine Umwelt wieder wie gewohnt wahrnehmen zu können. Bestimmt wirst du Wien danach aber auch mit anderen Augen sehen. Die aktuellen Öffnungszeiten und Führungen von „Dialog im Dunkeln“ findest du auf der Homepage.

Wiener Schuhmuseum

Ein kurioses Museum voll mit kuriosen Schuhen. Im Wiener Schuhmuseum warten die Reitstiefel von Kaiser Franz Joseph, Fußballschuhe des „Wunderteams“ aus den 1930er Jahren und Modelle aus dem Besitz von Kaiserin Sissi. Auf über hundert Quadratmetern Ausstellungsfläche wird allerlei Interessantes zum Thema Schuhe geboten. Ein Schwerpunkt des Museums liegt auf der Entwicklung der Schuhmode, aber auch Einblicke in den Alltag eines Schuhmachers werden geboten. Das Museum ist jeden zweiten Dienstag im Monat von 16 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt für Studenten beträgt 4,50 Euro. Weitere Informationen zum Schuhmuseum findest du auf der Homepage.

kuriose Sehenswürdigkeiten

Wissenswertes rund um Schuhe und Schuhmacher gibt’s im Wiener Schuhmuseum. Quelle: Petra Bork / pixelio.de

Nachtführung im Tiergarten Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn zählt eindeutig zu den Touristenhotspots der Stadt. Wer sich für Tiere interessiert, den großen Menschenmassen aus dem Weg gehen möchte und unter fachkundiger Führung etwas Besonderes erleben möchte, dem sei eine Nachtführung im Tiergarten Schönbrunn empfohlen. In einer Gruppe zu maximal 20 Personen kannst du auf einem etwa eineinhalbstündigen Rundgang viele schlafende und nachtaktive Tiere beobachten. Ausgestattet mit einem Nachtsichtgerät kannst du so vielleicht auch nachtaktive heimische Tiere sehen, die du im Waldviertel leider noch nie zu Gesicht bekommen hast. Die Führungen werden ganzjährig und täglich abgehalten, auf der Homepage des Tiergartens findest du die jeweiligen Beginnzeiten, die je nach Jahreszeit variieren.

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In der Nacht kann man den Zoo und seine Tiere von einer anderen Seite sehen. Quelle: Tiergarten Schönbrunn/Daniel Zupanc

 
 

veröffentlicht von Max

3. Oktober 2016

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Wer auch in der großen Stadt nicht auf seine sportlichen Aktivitäten verzichten will und überschüssigen Kilos den Kampf ansagt, für den haben wir eine Übersicht über die größten Fitness Tempel der Stadt.