Tipps und Tricks gegen den Winterblues

Flickr / Harikrishnan Tulsidas
FREIZEIT & SPORT

veröffentlicht von Julia

11. Januar 2021

FREIZEIT & SPORT

Der dunkle und kalte Winter macht vielen zu schaffen. Wir zeigen euch ein paar Tipps und Tricks, wie ihr dem Winterblues den Kampf ansagen könnt.

Weil es schon um 16:00 finster wird, ist man ständig müde. In der Kälte möchte man am liebsten gar nicht nach draußen gehen. Man bewegt sich weniger und hat generell das Gefühl, keine Energie zu haben. Als Lösung legt man sich auf die Couch und testet das Streaming-Angebot auf Herz und Nieren, was die schlechte Stimmung aber auch nicht vertreibt.

Das kommt euch bekannt vor? Diesen Winterblues kennen viele, die die warmen Monate bevorzugen. Die gute Nachricht ist, dass ihr mit kleinen, aber effektiven Handlungen frischen Wind in euren Alltag bringen könnt, um in bessere Laune zu kommen und den Winter mit neuer Energie zu erleben.

Spazieren gehen

Der Winterblues ist ein weit verbreitetes Phänomen, das hauptsächlich durch das Fehlen von Tageslicht auftritt. Sonnenlicht erzeugt in unserem Körper das Hormon Serotonin, das allgemein als Glückshormon bekannt ist. Im Winter gibt es schlicht weniger Tageslicht, und die Menschen halten sich wegen der Temperaturen meistens in der warmen Wohnung auf. Durch die dunkle Umgebung wird vermehrt das „Schlafhormon“ Melatonin produziert, das euch ständig müde macht und den Winterblues fördert.

Um dem entgegenzuwirken, sind Winterspaziergänge das Mittel der Wahl, wenn ihr schlechte Laune habt. Dabei erledigt euer Körper das Aufheitern ganz von alleine. Dass die Bewegung an der frischen Luft natürlich auch positive Effekte für eure Gesundheit generell hat, müssen wir wohl nicht dazusagen.

In der Waldviertler Heimat muss man meistens nur vor die Haustür gehen, um einen schönen Spazierweg zu finden. In Wien ist das etwas schwieriger, aber auf keinen Fall unmöglich: in diesem Artikel haben wir einen Spaziergang durch Wien für euch geplant:

Winterblues

Unsplash / Paul Green

Den Tag strukturieren

Wenn man ständig nur in den Tag hineinlebt und sich keine Ziele steckt, kann Antriebslosigkeit und Motivationsverlust die Folge sein. Dazu müsst ihr aber keine seitenlangen To-Do-Listen verfassen, die am Ende des Tages nur ein schlechtes Gewissen verursachen.

Damit ist erstmal gemeint, eine mehr oder weniger fixe Zeit zum Aufstehen einzuplanen. Am Wochenende solltet ihr möglichst auch zu derselben Zeit aufstehen, um den Schlafrhythmus nicht wieder durcheinanderzubringen. Das ist im Winter besonders wichtig, um durch die vielen dunklen Stunden nicht komplett aus der Bahn zu kommen. Außerdem könnt ihr euch bestimmte Aktivitäten in einer Woche vornehmen, damit ihr in einen Vorfreude-Modus kommt, der euch motiviert durch die Woche bringt. Das können zum Beispiel Treffen mit FreundInnen, Ausflüge oder bewusste „Me-Days“ sein, an denen ihr euch bewusst eine Auszeit nehmt und Arbeit oder Uni einen Tag ganz ruhen lasst.

Indoor-Fitness

Bei körperlicher Bewegung wird das bereits erwähnte Hormon Serotonin produziert, das euch zuverlässig aus der Winter-Müdigkeit holt und den generellen Winterblues effektiv bekämpft. Außerdem macht Sport einfach glücklich. Die Ausschüttung verschiedener anderer Hormone vertreibt nachweislich schlechte Stimmung. Regelmäßige sportliche Betätigung bringt angenehme Routine in den Alltag und fördert wie beim Spazierengehen eure Gesundheit.

Ihr seid (noch) Sportmuffel? Dann ist der beste Tipp, eine Sportart zu finden, die euch wirklich Spaß macht. So fühlt sich die Aktivität nicht nach einer gezwungenen Sporteinheit an, sondern wie ein Hobby, das ihr gerne ausführt. Schaut euch doch mal das Programm der USI-Sportkurse durch. Von Aerobic über Kampfsport bis hin zu Schwimmen oder Zumba ist ungelogen für jede/n etwas dabei.

In diesen zwei Artikeln stellen wir euch Winter-Trendsportarten vor, falls ihr frischen Wind in eure sportliche Routine bringen wollt:

Wenn schon Winter, dann g’scheit!

Nicht alles am Winter ist schlecht. Skifahren, Eislaufen, Bob- oder Schlittenfahren – lauter Dinge, die man mit einer ausreichenden Schneemenge im Freien machen kann. Wenn das Wetter aber nicht mitspielt, kann man die Vorzüge des Winters auch Indoor ordentlich genießen.

Zündet Duftkerzen an, schmückt die Wohnung mit Lichterketten oder winterlicher Deko. Mit einem Häferl Kaffee, Tee, oder Punsch macht ihr es euch bequem auf der Couch oder im Bett gemütlich. Noch besser wird das Ganze mit einer flauschigen Kuscheldecke. Dann nehmt ihr ein gutes Buch zur Hand oder legt einen Film auf – so lässt sich der Winter an Tagen mit schlechtem Wetter bewusst gemütlich aushalten.

Viele Aktivitäten stehen ganz besonders für den Winter und verdienen es deswegen, ausgenützt zu werden. Hier haben wir To-Do’s für die Winterzeit für euch gesammelt:

Unsplash / Haley Powers

Gesunde und ausgewogene Ernährung

Im Winter ist es besonders wichtig, den Körper mit Nährstoffen zu versorgen. Die Grippezeit, trockene Heizungsluft oder wenig Sonnenlicht fordern unser Immunsystem besonders. Esst daher viel frisches Obst und Gemüse, das versorgt euren Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Zitrusfrüchte können euer Immunsystem in der kalten Jahreszeit unterstützen.

Für den Schutz vor Krankheiten spielen auch Antioxidantien eine große Rolle. Diese sind besonders in Heidelbeeren, Äpfeln, Süßkartoffeln, Tomaten, Zitrusfrüchten, aber auch in Rotwein zu finden. Ein Achterl am Abend schadet euch also bestimmt nicht 😉

Für das bereits erwähnte „Glückshormon“ Serotonin sind Nüsse, Amaranth, Quinoa, aber auch Haferflocken und Eier perfekte Lieferanten. Baut diese Lebensmittel in euren Speiseplan ein, dann lässt sich der Winterblues ganz leicht überstehen.

 

Unsplash / Chelsea Shapouri

Wellness-Tag

Egal ob Therme, Spa oder Wellness im eigenen Badezimmer – ein Tag nur für das körperliche und geistige Wohlbefinden tut einfach gut. Besonders bei den kalten Temperaturen sehnt man sich nach einer Auszeit im Warmen. Winterblues adé!

Sauna, Therme oder Spa-Center: Wien hat einiges an Erholungsstätten zu bieten. Wenn euch diese zu weit entfernt oder zu teuer sind, oder schlicht die Motivation nicht reicht, sich gesellschaftsfähig herzurichten, könnt ihr auch das eigene Badezimmer ausnutzen. Wer im Besitz einer Badewanne ist, ist hier gleich im Vorteil: ein ausgelassenes Schaumbad mit entspannender Musik, einem Gläschen Wein oder einem Buch verspricht Wellness-Feeling. Badebomben, Badekonfetti oder ätherische Öle verstärken das Gefühl nochmals.

Aber auch ohne Badewanne könnt ihr einen gelungenen Spa-Day einlegen: Gesichtsmasken, Maniküre, Pediküre oder Körperpeelings rufen das Gefühl eines besonderen Anlasses hervor. Der Anlass dabei ist ganz einfach: bewusst Zeit für sich selbst nehmen. Treat yourself! Nach dem Wellnessen gibt es dann nichts Schöneres, ins (am besten frisch überzogene) Bett zu schlüpfen und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Sich mit FreundInnen verabreden

Wer kennt es nicht – nach einem ausgelassenen Gespräch mit FreundInnen fühlt man sich gleich viel besser. Neben einer willkommenen Auszeit von alltäglichen Problemen steht der gemeinsame Austausch im Vordergrund. Je nach Bedarf kann man sich dabei aber auch mal so richtig „auskotzen“ – manchmal braucht man das einfach. Ein angenehmer Nebeneffekt davon ist, dass man die Probleme in eine greifbare Form bringt und dann auch gemeinsam analysieren oder lösen kann.

Räumt gemeinsamen Treffen also besonders im Winter besondere Aufmerksamkeit und auch Zeit ein. Wer ein bisschen mehr möchte als nur zu tratschen, sollte wieder einmal einen Spieleabend organisieren. Wenn face-to-face-Treffen nicht möglich sind oder man schlichtweg nicht die Zeit findet, sind kurze Anrufe oder Videocalls auch besser als nichts. Dieser Artikel hilft euch beim Aufrechterhalten eurer Freundschaften:

 
Zwettler Zwickl
Zwettler Zwickl
 

veröffentlicht von MarleneK

11. Januar 2021

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