STUDIEREN & ARBEITEN

veröffentlicht von sebastian

6. September 2018

STUDIEREN & ARBEITEN

Egal, ob Medizin oder Lehramt: Es gibt überall diese gewissen Arten von Studenten, die dir das Leben erleichtern oder erschweren. Gehörst du auch zu einer dieser Sonderformen?

Hier tummeln sich sicher auch einige typische Arten von Studenten ;) // www.google.at

Der Student: Eine ganz besondere Spezies Mensch. Wenn er nicht gerade auf der Uni sitzt oder lernt, verbringt er die meiste Zeit mit Feiern und Chillen oder er prahlt in den sozialen Medien damit, wie stressig sein Studium sei. Doch nicht jeder ist hier gleich, im Laufe der Zeit kristallisieren sich feine Unterschiede von Student zu Student heraus. Auch du kannst dich sicher mit einer der folgenden Arten von Studenten identifizieren!

#1: Der Sozialisator

Von ihm kannst du einiges lernen, jedoch hat das meist nichts mit der Uni zu tun. Es steckt bereits in seinem Namen drin: sozial. Er ist mit unzähligen anderen Studenten connected und kennt jeden in seiner Vorlesung. Setz dich zu ihm, wenn du neue Leute kennenlernen willst. Keine Angst: Er beißt nicht. Der Sozialisator ist meist auch ein sehr gesprächiger Typ, bei dem es dir beinahe unmöglich ist, dem Stoff zu folgen. Wer mit wem, wann und wie? Das erfährst du nur durch ihn. Pass jedoch gut auf, was du ihm von dir erzählst, denn der Sozialisator plaudert alles weiter.

#2: Die Stylingqueen

Sie hat für dich als Student nur wenig Nutzen, außer, dass sie meist ein schöner Anblick ist. Egal, ob morgens oder abends, montags oder freitags: Sie ist immer top gestylt. Wie sie sich das leisten kann? Papa wird’s schon irgendwie hinkriegen. Wenn du mit deiner Jogginghose und deinen Augenringen auf sie triffst, wird sie dir lediglich einen abweisenden Blick zuwerfen. Auch wenn sie sich aufgrund ihrer falschen Wimpern nur sehr vorsichtig fortbewegen kann, schafft sie es meist rechtzeitig in die Vorlesung. Sie schließt sich dann dem Rudel der anderen Stylingqueens an und lästert über dich und deine gemütliche Jogginghose. Mitschreiben geht nur beschränkt, da die falschen Gelnägel ihr meist zum Verhängnis werden.

#3: Der Kulinariker

Ein Buffet mitten unter der Vorlesung? Gibt’s nicht? Gibt’s wohl! Der Kulinariker hat in seinem Rucksack scheinbar nichts außer Essen und Getränke. Ihn findet ihr eher in den hinteren Reihen des Hörsaals, da der Professor sich sonst über den köstlichen Geruch wundern würde. Schon zu Beginn baut er sein Buffet auf, um dann unkontrolliert alles in sich hineinzustopfen. Seine Nachbarn staunen nicht schlecht, aber da der Kulinariker kein Geizhals ist, teilt er brav mit den anderen. Doch nicht nur essenstechnisch ist er vorne mit dabei: Vor allem in Abendvorlesungen bietet er Bier (wenn du einen Waldviertler Kulinariker findest, hat er sicher auch ein Zwettler Bier) und Cappy Wodka an, also schnapp dir schnell den begehrten Platz neben ihm.

Das ist klausurrelevant!

.. und der Kulinariker räumt schnellstmöglich sein Buffet weg! // www.jodel-app.com

#4: Die Organisierte

Jeder Student braucht in seiner näheren Umgebung eine Organisierte. Prüfungstermine, Prüfungsstoff, Hausübungen: Sie weiß alles und sie hat alles. Während du dich mit einem einzigen Collegeblock durchs Semester schleppst, hat sie farblich abgestimmte Ordner für jede Vorlesung. Hast du deinen Stift vergessen? Sie leiht dir ihren. Hast du dein Hirn vergessen? Sie leiht dir ihres. Getratscht wird im Hörsaal mit ihr eher wenig, da sie sich sehr aufs Mitschreiben konzentriert. Ansonsten ist sie sehr einfach gestrickt und für jeden Spaß zu haben. Beim Fortgehen verschwindet ihre brave Seite oftmals und sie tanzt schon relativ früh auf den Tischen. Wenn du sehr gut mit der Organisierten befreundet bist, lässt sie dich auch mit Sicherheit ihre Unterlagen kopieren.

#5: Der Abhauer

Länger als eine halbe Stunde bleibt der Abhauer nur selten in einer Vorlesung. Voll motiviert steht er auf, stellt sich vor den Spiegel und sagt: Heute wird ein guter Tag! Spätestens wenn er die frische Hörsaalluft schnuppert, vergeht der Spaß am Studentenleben. Widerwillig trottet er in die letzte Reihe und platziert sich sicherheitshalber ganz am Rand. Natürlich nur aufgrund der Tatsache, dass, falls ein Notfall eintritt und das Gebäude evakuiert werden muss, er sehr schnell draußen ist. Spätestens bei der achten Power-Pointfolie entscheidet er sich dann doch, nicht auf diesen Notfall zu warten und früher zu gehen. Oft findest du ihn dann in Kaffeehäusern oder bei McDonalds wieder, nur damit es für seine Mitbewohner so aussieht, als wäre er wirklich die ganze Vorlesung lang geblieben.

Arme Studenten! 😉 // www.jodel-app.com

#6: Die Bescheidene

Bei der Bescheidenen haben wir es mit einer ganz kniffligen Sorte zu tun. Sie ist mit Vorsicht zu genießen, denn auch wenn sie sagt, dass sie noch gar nichts gelernt hat und so schlecht ist: Blödsinn. Meist hat sie schon einen enormen Vorsprung gegenüber dir, was dir außer einem schlechten Gewissen nichts bringt. Ihr fehlt jegliches Gefühl für Selbsteinschätzung. Sätze wie „Ma, die Prüfung war ur schwer, ich hab nichts gewusst.“ hörst du von ihr oft. Bei der Notenvergabe stellt sich dann jedoch heraus, dass sie 98 von 100 Punkten erreicht hat. Spätestens wenn sie dann sagt „Wow, mit dem hätte ich nie gerechnet“ gerät dein ruhiges Waldviertler-Gemüt aus dem üblichen Gleichgewicht.

Ich hab auch noch nicht angefangen

.. außer, wenn des die Bescheidene sagt! // www.jodel-app.com

#7: Der Clown

Mit ihm wird jede Vorlesung auf jeden Fall zu einem großen Spaß. Er hat ein riesiges Repertoire an lustigen Bildern und Witzen auf seinem Smartphone. Schon bevor er sein Handy überhaupt entsperrt hat, lacht er schon lauthals los. Auch wenn er Geschichten vom Wochenende hervorholt und lang und breit erzählt, kann er nicht aufhören zu lachen. Spätestens wenn der Professor Aussagen wie „Finnischer Meerbusen“ oder „viel Verkehr“ tätigt, ist es für den Clown aus und vorbei. Genervte Blicke von anderen Mitstudenten interessieren ihn wenig, für ihn steht der Spaß an erster Stelle. Also wenn dir langweilig ist: Folge dem Lachen des Clowns.

#8: Das Genie

Beim Genie muss genau differenziert werden. Es gibt das Genie, das sich das viele Wissen durch Lernen aneignet, und das Genie, das einfach g’scheit ist. Ersteres wird auch oft liebevoll „Streber“ genannt. Bei ihnen bist du immer richtig wenn es darum geht, den Stoff in letzter Minute noch zu verstehen. Wenn du sie am Tag vor der Prüfung verzweifelt um Hilfe bittest: Sie checken alles. Das Genie und der Streber machen jede Prüfung mit links. Oft fragt man sich, wie sie alles unter einen Hut bekommen. Manche haben eben Glück im Leben!

4. Newtonsches Gesetz: Ein Student verweilt so lange in der Ruhephase, bis er von einer ausreichend großen Panik bewegt wird."

So, mindestens eine der oben genannten Arten trifft auch auf dich zu, nicht wahr? Vielleicht bist du auch eine Mischform, was in der heutigen Zeit keine Seltenheit ist. Schau doch einfach in der nächsten Vorlesung ein bisschen genauer hin. Du wirst sehr schnell jeden der oben genannten Typen finden. Manche von ihnen helfen dir mehr, manche haben keinen wirklichen Nutzen für dich. Suche dir einfach die richtigen Leute aus und schon wird das Unileben im Handumdrehen ein leichtes Spiel für dich!

 
Zwettler Zwickl
Zwettler Zwickl
 

veröffentlicht von yvonne

6. September 2018

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