Fragezeichen Publizistik-Studium

Das Publizistik-Institut. Zur Verfügung gestellt: © Katrin Kogler
STUDIEREN & ARBEITEN

veröffentlicht von Julia

13. April 2021

STUDIEREN & ARBEITEN

Du spielst mit dem Gedanken, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft zu studieren? Wir geben dir einen Einblick in das beliebte Studium an der Universität Wien.

Aufmerksame LeserInnen unseres Blogs waldviertler.wien fragen sich vielleicht gerade: Gibt es nicht schon einen Artikel zu Publizistik in Wien? Das stimmt – 2016 haben wir euch das Studium bereits vorgestellt. Allerdings beziehen sich die Informationen darin auf das Bakkalaureatsstudium, das am 30.4.2021 ausläuft und deshalb für Studienanfänger nicht mehr zugänglich ist. Daher richten wir im Artikel den Fokus auf den neuen Abschluss Bachelor of Arts (BA) und die Veränderungen, die diese Umstellung mit sich gebracht hat.

Was erwartet mich im Studium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft?

Zunächst werden Methoden und Theorien der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft vermittelt. Auch wissenschaftliches Schreiben ist bereits in der Studieneingangs- und Orientierungsphase ein Thema. Ein Block zu Forschungsmethoden und Statistik beinhaltet auch Übungen, in denen man sein Wissen anwenden kann. Nach diesem Block werden in Forschungspraxis-Seminaren diese Fähigkeiten noch weiter ausgebaut.

Darüber hinaus beschäftigt man sich in den theoretischen Pflichtmodulen des Studiums mit Kommunikationsrecht, Medienpsychologie, Mediengeschichte und Medienwandel oder politischer Kommunikation. Mit den Wahlpflichtfächern Medienpädagogik, Social Media, Public Affairs oder Kommunikationsethik kann man die eigenen Interessen verfolgen.

Ein Highlight für viele sind die drei Praxisfelder Journalismus, Public Relations und Werbung, die einen großen Teil des Studienplans ausmachen. Hier besucht man neben Vorlesungen auch Übungen, die erste praxisnahe Erfahrungen vermitteln. Ganz am Schluss steht die Bachelorarbeit, die in einem einsemestrigen Seminar verfasst wird.

Das Studium ist ein Paradebeispiel für einen Bachelorstudiengang der Universität Wien: die Mindeststudienzeit beträgt 6 Semester, in denen man 180 ECTS-Punkte absolviert. Ein ECTS-Punkt entspricht dabei einem Arbeitsaufwand von 25 Stunden.

Hier noch ein paar Zahlen und Fakten zum Studium: im Moment studieren 3.053 Personen Publizistik in Wien. Im vergangenen Semester haben 476 Studierende den Abschluss gemacht. Durchschnittlich studieren die „PublizistInnen“ 7,6 Semester lang.

Starten wir zunächst ganz am Anfang:

Das Aufnahmeverfahren

Aufgrund der vielen InteressentInnen ist Publizistik in Wien ein Studium mit Aufnahmeverfahren. Nach dem Antrag auf Zulassung müsst ihr für den Aufnahmetest einen Kostenbeitrag von 50 Euro entrichten. Dann erfolgt der schriftliche Aufnahmetest im Spätsommer. Die genauen Informationen zu Ort, Zeit und Ablauf werden euch zeitnah per E-Mail bekanntgegeben. Beim Test wird Fachwissen aus dem vorgegebenen Lernstoff abgefragt, aber auch generelle Aufgaben zu Textverständnis oder kognitiven Leistungen sind Teil der Prüfung.

Das hört sich jetzt schlimmer an, als es ist: viele der ursprünglichen BewerberInnen melden sich wieder ab. Es kann auch leicht passieren, dass sich von vornherein weniger Personen für das Studium interessieren als es Studienplätze gibt. Dann findet gar kein Aufnahmetest statt – das war zu meinem Studienbeginn im Wintersemester 2018 so, wie auch im Wintersemester 2020. Daher kann ich aber auch nichts zur Schwierigkeit eines eventuellen Aufnahmetests sagen – wenn man die Literatur ordentlich durcharbeitet und sich die Beispielfragen ansieht, sollte aber nichts schiefgehen.

Hier die Fristen und Infos für das Wintersemester 2021:

  • Antrags- und Registrierungsfrist: 1. März bis 30. Juni 2021
  • Aufnahmetest: 25., 26. oder 27. August 2021 (Bekanntgabe nach Ende der Registrierungsfrist)
  • Die Testsprache ist Deutsch, die Testdauer beträgt 2 Stunden
  • Testliteratur: Wippersberg / Lojka, Öffentliche Kommunikation – Studienvorbereitung Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (auf dieser Website zum Download verfügbar)
  • Zulassungsfrist Wintersemester 2021/22: nach Bekanntgabe der Ergebnisse bis 30. November 2021
  • Semesterbeginn: 1. Oktober

 

Institut Publizistik Wien

Das Publizistik-Institut. Wikimedia Commons / Martin Reischauer

Das Curriculum

Werfen wir nochmal einen genauen Blick auf die Inhalte des Studiums. Ganz wie bei anderen Studiengängen ist die Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) die erste Hürde, die es zu bewältigen gilt.

Das erste Semester

Die STEOP besteht aus 4 Fächern, die zwei Module bilden: STEOP A mit Mediengeschichte (HIST) und Medien- und Kommunikationswissenschaftlichen Theorien (MEKO) und die STEOP B mit Medienwandel (MEWA) und Kommunikationswissenschaftlicher Forschungslogik (FOLO). Dabei ist in den beiden Fächern MEKO und FOLO auch ein Tutorium zu absolvieren. Hier wendet man das Wissen aus den Vorlesungen in Kleingruppen an. Für die Gruppen meldet man sich im Präferenz-Modus an: man nennt 5 Wunschveranstaltungen und sollte dann in eine davon kommen. Wenn nicht, gibt es nach der Anmeldefrist immer eine Ummeldeliste, um noch woanders einen Platz zu erhalten.

Am Ende des Semesters finden dann die ersten Prüfungstermine statt. In manchen Studienrichtungen werden die STEOPs zum Aussieben verwendet – in Publizistik kann man das wegen des Aufnahmeverfahrens aber nicht behaupten. Auf die leichte Schulter nehmen sollte man die STEOP trotzdem nicht: für Studierende, die noch keine Erfahrungen an der Universität haben, sind diese Prüfungen erstmal eine Herausforderung. Der Prüfungsmodus ist in Publizistik meistens der Multiple-Choice-Test, bei denen die ganze Frage falsch gewertet wird, wenn eine einzige falsche Antwort angekreuzt wird. Also ist neben der Bewältigung des umfangreichen Lernstoffes auch der Prüfungsmodus etwas, wofür man sich Strategien zurechtlegen muss.

GESKO A: Praxisfelder

Während der STEOP könnt ihr auch bereits den Korb GESKO A beginnen. Das sind drei Vorlesungen mit den Themen Journalismus, Public Relations und Werbung. Auch diese Prüfungen sind am Ende des Semesters festgesetzt. Hier empfehle ich aber, sich an den ersten Prüfungsterminen rein auf die STEOPS zu konzentrieren und die GESKO-Prüfungen erst beim 2. oder 3. Prüfungstermin zu schreiben, weil man sonst 7 Prüfungen in einer Woche machen darf. Das ist besonders im allerersten Semester nicht ohne. Dem positiven Abschluss der STEOP sollte dabei eindeutig Vorrang gegeben werden, weil diese die Voraussetzung dafür ist, dass ihr im 2. Semester regulär weiterstudieren könnt. GESKO A könnt ihr auch noch ohne Probleme später machen.

Weiter im Studienplan

Den anschaulichen Studienplan findet ihr auf dieser Website. Er zeigt euch die empfohlenen Zeitpunkte für die Module und gibt auch Auskünfte zu Voraussetzungen oder den ECTS – der perfekte Überblick für das Studium Publizistik in Wien.

Nach dem Bestehen der STEOP stehen euch fast alle Türen offen. Wie es an der Universität typisch ist, könnt ihr euch den Stundenplan ganz flexibel selbst einteilen und auch die Module in der Reihenfolge besuchen, in der euch das am besten passt.

Diese zwei Voraussetzungsketten solltet ihr bei der Planung aber unbedingt beachten. Jeder der einzelnen Punkte nimmt mindestens ein Semester in Anspruch:

  • METH Vorlesungen und Übungen → FOPRAX Proseminar PS → FOPRAX Seminar SE → Bachelorseminar BASE
  • GESKO A Vorlesungen → GESKO B: Arbeitstechniken AT → GESKO B: Übungen UE

Ihr seht: besonders der Zweig, an dessen Ende die Bachelorarbeit steht, dauert insgesamt mindestens 4 Semester. Die beste Strategie ist im 2. Semester also, mit dem Methodenblock METH weiterzumachen, um diese Voraussetzungskette anzufangen. Die Ketten sollten im Zentrum eurer Studienplanung stehen, die restlichen Vorlesungen sind ohne Voraussetzungen und können daher jederzeit belegt werden. Eine Faustregel: plant jedes Semester 30 ETCS ein, dann bleibt ihr in der Mindeststudienzeit von 6 Semestern.

Hier stellen wir euch die einzelnen Module inhaltlich noch kurz vor:

METH: Methoden

Dieser Block beinhaltet drei Vorlesungen: Quantitative Methoden, Qualitative Methoden und Statistische Datenanalyse. Zu diesen drei Vorlesungen muss man jeweils eine Übung absolvieren, das geht auch parallel zur Vorlesung. Der ganze Block bildet eine gute Basis für das 2. Semester.

An dieser Stelle sei auch das Punktesystem kurz erwähnt. Im 1. Semester habt ihr mit dem Präferenzsystem 5 Gruppen angegeben, ab dem 2. Semester funktioniert das allerdings anders. Ihr bekommt 1000 Punkte pro Semester, die ihr für eure Wunschgruppen setzen könnt. Wenn ihr also bei METH drei Übungen besucht, müsst ihr die 1000 Punkte taktisch auf diese Übungen aufteilen. Je nach der Anzahl an InteressentInnen muss man mehr oder weniger Punkte setzen, um in die Wunschveranstaltung zu kommen. Hier empfiehlt sich eine ständige Anpassung der Punkteanzahl in der dreitägigen Anmeldephase: wenn weniger Studierende interessiert sind als es Plätze gibt, könnt ihr auch 0,01 Punkte setzen und kommt in die Übung. So habt ihr mehr Punkte für stärker ausgelastete Übungen zur Verfügung.

FOPRAX: Forschungspraxis

Das FOPRAX-Modul könnt ihr erst nach Abschluss von METH beginnen. Es beinhaltet ein Proseminar und ein Seminar, in denen man jeweils eine Seminararbeit verfasst. Nach Absolvieren dieses Blocks könnt ihr bereits mit der Bachelorarbeit beginnen.

GESKO: Theorien und Praxis der gesellschaftlichen Kommunikation

Die drei Vorlesungen GESKO A Journalismus, Public Relations und Werbung könnt ihr wie gesagt bereits im 1. Semester besuchen. Danach steht euch der Weg in GESKO B offen: hier wählt ihr zwischen der Varianten B1 oder B2. Der Unterschied: in B1 fokussiert ihr euch auf eines oder zwei der Praxisfelder, während ihr bei B2 allgemeiner bleibt und alle drei Praxisfelder besucht. Bei GESKO B belegt ihr zuerst die Arbeitstechnik AT, im nächsten Semester macht ihr dann die Übung UE dazu. Hier geht es sehr praxisorientiert zu: in Projekten oder Arbeitsgruppen lernt man die Basics für den Berufsalltag.

THEO: Theorien

Hierbei eignet ihr euch theoretische Voraussetzungen für das Studium an. Alle Vorlesungen dieses Blocks müssen im Studium absolviert werden. Er besteht aus:

  • Medienpsychologie
  • Kommunikationssoziologie
  • Medien- und Kommunikationspolitik
  • Rezeptions- und Wirkungsforschung
  • Politische Kommunikation
  • Kommunikationsrecht

SPEZI: Spezialgebiete

Diese Vorlesungen sollen euch dabei unterstützen, euch im Studium nach euren Interessen und Berufswünschen zu orientieren. Aus diesem umfangreichen Angebot könnt ihr drei Vorlesungen auswählen:

  • Visuelle Kommunikation
  • Medien und ethnische Minderheiten
  • Gender und Medien
  • Medieninnovation
  • Public Affairs
  • Social Media A und B
  • Historische Kommunikationsforschung
  • Gesundheitskommunikation
  • Qualitäts- und Evaluationsforschung
  • Medienökonomie
  • Kommunikationsethik
  • Medienpädagogik

Erweiterungscurricula

Im Studienplan für Publizistik in Wien wird viel Wert auf Interdisziplinarität gelegt, weil das auch in der Medienbranche typisch ist. Aus diesem Grund habt ihr ganze 60 ECTS an Erweiterungscurricula (EC) oder alternativen Erweiterungen (AE) zu absolvieren. Das ist ein Drittel des gesamten Studiums!

Mit den ECs und AEs könnt ihr euch beliebig spezialisieren. Was Erweiterungscurricula überhaupt sind und was sie euch nützen, könnt ihr in diesem Artikel genauer nachlesen:

In Publizistik gibt es neben den klassischen Wahlfachkörben auch ein spezielles Angebot, mit dem man bis zu 30 ECTS aus den ECs kompensieren kann: INSOWI. Das bedeutet „Integrierte Sozialwissenschaft“ und wird besonders empfohlen, wenn man sich für sozialwissenschaftliche Forschung interessiert und ein Masterstudium in den Sozialwissenschaften anstrebt. Eine verpflichtende Voraussetzung für den Master ist das Modul allerdings nicht.

 

Hauptbibliothek Uni Wien

Die Hauptbibliothek der Uni Wien. Wikimedia Commons / Hubertl

Berufsaussichten

Neben einer gründlichen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Fachgebieten der Kommunikationswissenschaft werden bei Publizistik in Wien Kompetenzen für Berufe in der Kommunikationsbranche vermittelt. Die Bereiche sind hier zum Beispiel Public Relations, Journalismus, Werbung und Marktforschung, Social Media oder auch Ökonomie, Recht und Ethik im Kommunikationsbereich.

Bei einem Universitätsstudium generell ist es wichtig zu verstehen, dass euch das Studium keine unmittelbare Berufsausbildung oder Berufserfahrungen verschafft. Primär werdet ihr für die Forschung sattelfest gemacht und erhaltet VORbildung – und keine AUSbildung.

Für einen beruflich unkomplizierten Start in die Branche ist es daher nötig, sich mit Praktika oder Nebenjobs die Berufserfahrungen selbst zu holen. Die Universität übernimmt das nämlich nicht für euch. Wie wir bereits zuvor erwähnt haben, setzt ihr euch in den GESKO B Übungen zwar sehr wohl mit Aufgabenstellungen aus der Praxis auseinander, aber der Mehrwert hängt stark vom Lehrenden der jeweiligen Gruppe ab. In manchen Gruppen macht man 3 kleine Hausübungen, in anderen plant man eine ganze Werbekampagne für eine reale Firma und kann diese dann auch in der Realität umsetzen. Ihr seht – neben dem inhaltlichen Aufwand unterscheiden sich auch die praktischen Chancen für den späteren Beruf.

An dieser Stelle also die ausdrückliche Empfehlung: setzt euch mit den verschiedenen angebotenen Gruppen auf u:find intensiv auseinander. Überlegt euch, welche Gruppe euch euren beruflichen Zielen näherbringt. So könnt ihr auch im Studium bereits wertvolle praktische Erfahrungen sammeln.

Einstieg im Sommersemester

Grundsätzlich ist es so gedacht und auch empfohlen, Publizistik in Wien im Wintersemester zu beginnen. Seit 2018 ist es aber auch möglich, im Sommersemester zu starten. Jedoch müsst ihr dazu schon das ganze Aufnahmeverfahren hinter euch gebracht haben, inklusive Aufnahmetest.

Beim Start im Sommersemester muss man besonders auf die Fristen und Voraussetzungsketten achten, weil man deswegen schnell mal ein Semester verlieren kann. Ihr müsst die STEOP-Vorlesungen nämlich aus dem Wintersemester nachholen – das ist einfacher gesagt als getan. Die STEOP-Vorlesungen werden nur im Wintersemester angeboten, damit könnt ihr die Vorlesungen auch nicht mehr selbst besuchen und müsst den Stoff also nachlernen. Für Studienanfänger ohne Erfahrungen an der Uni kann das ganz schön schwierig sein. Außerdem hat man im Sommersemester nicht mehr alle Prüfungstermine zur Verfügung. Ein Start im Sommersemester ist also nur sinnvoll, wenn ihr keine andere Möglichkeit habt, das regulär im Wintersemester zu tun.

Wichtige Orte

Zum Schluss noch ein paar Worte zur Organisation des Studiums. Im ersten Semester finden die STEOP-Vorlesungen im Audimax im Hauptgebäude der Uni Wien statt. Tutorien, Übungen und Seminare werden meistens in den Räumlichkeiten des Publizistik-Instituts in der Währinger Straße 29 abgehalten, die wir uns mit Informatik-Studierenden teilen. Dieser Standort ist nur zwei Bimstationen von der Hauptuni entfernt.

Ein bisschen dezentraler wird es beim Audimax der Translationswissenschaft in der Gymnasiumstraße 50, wo man mit U6 oder 40A am besten hinkommt. Hier finden einige Vorlesungen und Prüfungen in Publizistik statt, bei denen sehr viele Leute erwartet werden. Weitere beliebte Prüfungsorte sind der Hörsaal 3 am UZA 2 (Spittelau) oder der Hörsaal 1 im Neuen Institutsgebäude NIG. Je nach Vorlesung begebt ihr euch auf den Uni-Campus und sitzt im Hörsaal C1 oder C2 oder kommt in den Genuss des „Kreuzwehhörsaals“ D.

Falls ihr noch nach einer Bleibe für den Zeitraum des Studiums sucht: wir haben Studentenwohnheime bei der Uni Wien unter die Lupe genommen.

Wir hoffen, dass euch das Studium Publizistik in Wien nun etwas klarer ist und wünschen euch viel Spaß und Erfolg beim Studieren! 👩‍🎓

 
 

veröffentlicht von david

13. April 2021

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