Geld sparen in Wien leicht gemacht - ein Leitfaden

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STUDIEREN & ARBEITEN

veröffentlicht von benji

21. August 2017

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Das Großstadtleben: neu, aufregend und „sau“ teuer. Geld sparen in Wien ist nicht unbedingt einfach. Hier findest du jedoch ein paar Tipps und Tricks dafür.

Das Studierendenleben ist ein neuer Lebensabschnitt. Das bedeutet zum einen viel Spaß aber auch jede Menge Stress. Die Umstellungen vom Waldviertel in die Bundeshauptstadt können sehr aufwühlend sein. Auch für deine Geldbörse. Wenn du dein Portemonnaie nicht überstrapazieren willst, oder dir einfach für die Zukunft einen Notgroschen zusammensparen willst, könnte das Thema ‚Geld sparen in Wien‘ für dich besonders interessant sein.

Geld sparen in Wien

Angefangen beim Einrichten der eigenen Wohnung, über das tägliche (Über)Leben bis hin zu ausgedehnten Nächten. Deine Geldbörse wird in der Bundeshauptstadt dein täglicher Begleiter werden. Und oft sind in ihr Löcher, die du lieber gestopft sehen willst. Wie du in Wien weniger ausgeben kannst, verraten wir hier.

Spar‘ bei den Möbeln

Natürlich ist man am Anfang froh, eine Wohnung oder ein Zimmer in einer WG gefunden zu haben. Jedoch kannst du schon beim Einrichten jede Menge Bares sparen. Ein wichtiger Schritt an dieser Stelle, wäre dir ganz genau zu überlegen, welche Möbel du aus dem Waldviertel mitnehmen kannst und welche du dir wirklich neu anschaffen musst (oder willst). Ein zweiter Schritt, der überlegenswert wäre, ist, in Gebrauchtwarenshops nach Möbeln zu sehen. Oft passiert das heute natürlich über das Web – hier wird auch auf Seiten gesurft, die den Privatverkauf erleichtern sollen. Nennenswert wären Anbieter wie Willhaben oder Shpock. Hier werden Möbel sogar verschenkt. Eine weitere Anlaufstelle sind Flohmärkte. Hier findest du zwar zum Teil auch viel Ramsch, kannst deine Wohnung beziehungsweise dein Zimmer aber individuell gestalten und musst nicht auf Vorgaben von Möbelhäusern einrichten.

Zurück in die Heimat

Von Zeit zu Zeit überkommt es jemanden dann doch. Das Heimweh. Das öffentliche Pendeln kann in deine Studierendenbörse ein ganz schönes Loch reißen. Ein Tipp, der viel Geld sparen kann, ist, sich auf Mitfahrzentralen umzuhören. In Facebook haben sich hier die Gruppen »Waldviertler Fahrgemeinschaften« und »Wochenendpendler Waldviertel-Wien« in den letzten Jahren etabliert. Aber auch abseits von Social Media wird man im Internet in Sachen Pendlerfragen fündig. Beispiele hierfür wären die Mitfahrzentralen »Fahrgemeinsam«, »Blablacar« oder »Mitfahrangebot«.

Angebote durchforsten

Speziell der Lebensmitteleinkauf kommt oft teurer, als man eigentlich will. Hier eignet sich zum einen die Prospekte genau zu studieren, zum anderen kann in diversen Supermärkten mittlerweile kostenlose Kundenkarten erhalten, die diverse Rabatte ermöglichen. Auch im Web wird man in Sachen Rabatte in Lebensmittelmärkten relativ einfach fündig. Wenn du ein Sparfuchs bist, könnten hier diverse Schnäppchen für dich dabei sein.

Konsequent beim Lebensmitteleinkauf vorgehen

Geld sparen in Wien bedeutet auch, sich selbst an der Nase zu ziehen. Eine eiserne Disziplin ist hier von Vorteil. Folgende Tipps können dir beim Einkauf von Lebensmitteln beim Sparen helfen.

#Tipp 1: Schreibe dir eine Einkaufsliste und halte dich auch daran. Wenn du Dinge nicht kaufst, die du nicht unbedingt brauchst, kannst du am Monatsende über ein volleres Börserl grinsen.
#Tipp 2: Mit leerem Magen einkaufen gehen ist ein No-Go. Wenn du hungrig bist, greifst du eher zu alldem, auf was du Lust hast. Das kann vermieden werden.
#Tipp 3: Eigen- oder No-Name-Marken sind für Studierende ideal. Wenn du oft knapp bei Kasse bist, können diese Produkte dabei helfen, dein Budget aufzubessern.
#Tipp 4: Kaufe Großpackungen (sie sind im Verhältnis billiger) und friere Lebensmittel ein. Natürlich können nicht alle Speisen eingefroren werden, jedoch hast du, wenn du Lebensmittel einfrierst, in der Not Rationen.
#Tipp 5: Das Haltbarkeitsdatum beachten. Wie du vielleicht weißt, werden täglich Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen, deren Haltbarkeitsdatum zwar abgelaufen ist, die jedoch ohne Bedenken verzehrt werden können. Findest du bereits abgelaufene Waren im Supermarkt, solltest du dich erkundigen, ob du einen Rabatt darauf erhältst.

Vor allem im Supermark kann man Geld sparen.

Sparen kann man vor allem im Supermarkt, wenn man etwas konsequenter vorgeht.
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Benötigte Literatur ausborgen

Das Studium von Literatur ist beim Studieren selbst oft unumgänglich. Du musst dir aber nicht jedes Mal ein neues Buch zulegen. Durchforste die Online-Inhaltsverzeichnisse der Bibliotheken, um nachzusehen, ob dein Werk verfügbar ist. Des Weiteren gibt es Facebookgruppen, in denen man in Sachen Literatur fündig werden kann. Auch in Sachen Büchertausch ist das Web dienlich. »Tauschticket« oder der »offene Bücherschrank« sind hier die ersten Anlaufstellen.

Muss es das Fitnessstudio sein?

Das Geld sparen in Wien betrifft natürlich auch die Freizeit. Hier ist es überlegenswert, ob man immer ins Fitness-Studio gehen muss, oder es aber auch andere Möglichkeiten in Sachen Sport gibt. Dankenswerterweise werden sogenannte USI-Kurse organisiert, die für Studierende wirklich billig und äußerst vielfältig sind. Des Weiteren ist zu überdenken, ob man nicht Zuhause oder im Park trainieren kann. Hier gibt es eigens entwickelte Trainingsprogramme und verschiedene Apps, die dir helfen, dein Idealgewicht zu halten.

Nutze deinen Studierendenausweis

Dieser Punkt betrifft vor allem die Freizeitgestaltung. Ob im Kino oder bei Konzerten, ob im Museum oder ausgewählten Restaurants. Weist du deinen Studierendenausweis vor, kann es durchaus möglich sein, etwas billiger, von Zeit zu Zeit auch gratis zu bekommen. Bedenke generell, dass du dich an den Kassen von diversen Freizeitarealen erkundigst, ob es Rabatte für Studierende gibt. Dieser Punkt betrifft aber auch Investitionen. Verschiedene Mobilfunk- und Internetanbieter oder Notebookfirmen haben sehr oft Angebote für Studierende im Sortiment.

Kulturelles Geld sparen in Wien

Interessiert du dich für Theater oder Opernvorstellungen, sind an dieser Stelle die Restplatztickets erwähnenswert. Die Preise der Musicals im Ronacher oder Raimund fallen in etwa um ein Viertel des Normalpreises. Das Theater an der Wien, das Marionettentheater im Schloss Schönbrunn, das Rabenhof-Theater, das Theater Drachengasse, das Garage X Theater am Petersplatz sowie das Theater-Center-Forum bieten die Karten gar um die Hälfte an. Ebenfalls zum halben Preis zu ergattern, sind die Restkarten für die Kabarett-Häuser Simpl, Palais Novak und Vindobona. Aber Achtung: Die Restplatztickets sind nur Bar und oft nur vor Ort zu erwerben. Meistens kommt auch ein Zuschlag von 3,50€ hinzu.

Auch kulturell kann man Geld sparen in Wien.

Auch kulturell kann gespart werden. Die Restplatztickets bieten sich für alle an, die sich kulturell weiterbilden, dafür aber nicht allzu viel Geld ausgeben wollen.
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Geld dazu verdienen

Für die verwöhnten unter uns ist dieser Punkt nicht unbedingt notwendig. Wenn die Eltern das Studium finanzieren, kann jedoch ein Zusatzverdienst ebenso wenig schaden. Neben– und Studierendenjobs liegen im Trend. Hier kann man auf vielfältigste Weise Bares in die Geldbörse bringen. Wie du des Weiteren Geld verdienen kannst, verrät Marlene in ihrem Artikel.

Zwettler Zwickl
Zwettler Zwickl

Geld sparen in Wien ist nicht unbedingt einfach. Zum einen weil Wien im Gesamten einfach teurer als das Waldviertel ist, zum anderen weil man wirklich auf sich alleine gestellt ist und sich mit vielen Ausgaben konfrontiert sieht. Als Studierender hat man jedoch das Glück, von der Gesellschaft als solcher angesehen zu werden und dahingehend viele Rabatte in Anspruch nehmen zu können. Mach dich auf jeden Fall schlau, wie du deinen Studierendenbonus in Sachen ‚Geld sparen in Wien‘ nutzen kannst.

 

 
 

veröffentlicht von stefanie

21. August 2017

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