Geldverdienen nebenbei: Mach Ungenütztes zu Barem

Wir geben dir Tipps, wie du dein Börserl befüllen kannst.
STUDIEREN & ARBEITEN

veröffentlicht von marlene

9. März 2017

STUDIEREN & ARBEITEN

Freizeitgestaltung kann teuer werden, deshalb haben wir einige Tipps zum Geldverdienen für euch aufgelistet.

Wien bietet ungefähr unendlich viele Möglichkeiten, seine Freizeit mit spannenden Dingen zu füllen, vom Skydiven bis zum Escape the Room-Spiel, vom Club- bis zum Marktbesuch und, und, und. Eine Menge Dinge zu tun, eine Menge Dinge zum Ausprobieren, eine Menge Dinge, die eine Menge Geld kosten. Vor allem als Student ist im Finanzbereich oft Not am Mann. Da wir diese Situation nur allzu gut kennen, haben wir hier ein paar Tipps, wie ihr mit ungenütztem Zeug und eigenen Ressourcen Geldverdienen könnt, in dem ihr Dinge oder eben euch selbst verkauft.

Geldverdienen mit deinen Altlasten

Sehen wir uns doch einmal in unseren bescheidenen vier Wänden um. Wir finden alle mindestens ein Teil, das wir mindestens ein halbes Jahr nicht mehr benutzt haben, weil wir entweder das Interesse verloren haben, etwas besseres gekauft haben oder es aus anderen Gründen an Attraktivität verloren hat (falls es überhaupt je attraktiv war oder gleich ein Fehlkauf). Wir reden hier von Play-Station-Spielen, Schibrillen, Büchern, Ipods, Hanteln und allem möglichen anderen vernachlässigten Dingen. Diese Sachen kann man alle getrost verkaufen. Was wir von Flohmärkten im Waldviertel kennen, funktioniert in Wien wunderbar online. Nehmt das was ihr loswerden wollt in die Hand, befreit es vom Staub und macht mit eurem Smartphone ein paar gut belichtete Fotos von allen Seiten, Ecken und Enden.

Nun ladet euch die Flohmarkt-App Shpock herunter. Dies App glänzt durch einfache Handhabe. Zuerst erstellt ihr ein Profil. Hier rate ich vom Verbinden mit Facebook ab, wenn ihr nicht dauernd Benachrichtigungen von euren 200 Facebook-Freunden haben möchtet, die diese App auch benutzen oder nicht wollt, dass euer ehemaliger Geolehrer sieht, dass ihr den Atlas verkaufen wollt, obwohl ihr mit Ach und Krach eine Vier im Zeugnis hattet. Dann klickt ihr einfach auf verkaufen, wählt die gemachten Fotos aus und beschreibt kurz was es ist. Bei Kleidung oder Schuhen ist es praktisch, gleich im Titel die Größe anzugeben. Dann überlegt ihr euch kurz, wie viel Geld ihr für das Teil haben wollt. Unser Tipp: Schlagt nochmal 25-30 Prozent auf den Preis drauf, denn bei Shpock wird gehandelt. Shpock hat den Vorteil, dass es mit Standortermittlung arbeitet und ihr so vor allem potenziellen Käufern in eurer Nähe aufscheint. Wenn ihr euch beim Preis einig seid, könnt ihr euch gleich in Wien einen Treffpunkt zur Übergabe ausmachen – Bargeld gegen Ware. U-Bahnstationen bieten sich dafür an, das hat ein bisschen was von Dealen, wenn man so mit seinem Säckchen auf den Abnehmer wartet.

Mit der Flohmarkt-App Shpock einfach Staubfänger in Geld verwandeln.

Für Kleidung (die ihr natürlich auch über Shpock verkaufen könnt) gibt es noch einen anderen Second-Hand-Marktplatz: Kleiderkreisel.at, auch das gibt es als App. Kleiderkreisel ist für euch als Verkäufer zwar etwas zeitaufwendiger, weil man mehr Details angeben muss, dafür aber für Käufer angenehmer, weil man gezielter suchen kann. Wenn ihr also Jeans, die zu klein oder zu groß geworden sind oder Bandshirts verkaufen wollt, weil ihr auch da raus gewachsen seid, am besten bei beiden Apps reinstellen. Bei Kleiderkreisel sind die meisten Benutzer allerdings aus Deutschland und die Sachen werden per Post versendet. Hier nicht vergessen, die Versandkosten extra zu berechnen. Bevor ihr die Kleidung auf die Reise schickt, solltet ihr nochmal checken, ob das Geld auf eurem Konto eingegangen ist. Der Klassiker willhaben.at ist euch wahrscheinlich bekannt, auch hier kann man super Geldverdienen. Und nicht verzagen, wenns nicht gleich klappt mit dem Verkauf, gut Ding braucht manchmal Weile.

Geldverdienen mit deinen vier Wänden

Eine weitere Möglichkeit wie ihr nebenbei Geldverdienen könnt, ist eure vier Wände in Wien zu vermieten. Auch das geht via App, nämlich der App Airbnb. Hier kannst du als Privatperson dein Zimmer oder deine Wohnung (oder das Zimmer deines Mitbewohners) an Privatpersonen vermieten und das schon für nur eine Nacht. Also wenn du am Wochenende oder in den Ferien ins Waldviertel fährst, kann ein Tourist aus Madrid, Istanbul, New York, Graz oder Zwettl in deiner Unterkunft in Wien übernachten. Es ist eigentlich wie ein Hotel nur privat – beide Parteien profitieren. Du verdienst Kohle und musst dafür eigentlich kaum etwas tun (putzen und frisches Bettzeug wären aber sinnvoll) und dein Gast kann billiger nächtigen. Also fotografiere dein Reich, wenn es frisch herausgeputzt ist und stelle die Fotos online (du hast davor schon ein Profil bei Airbnb erstellt). Dann stelle ein für welchen Zeitraum du es gerne vermieten möchtest und bestimme einen Preis. Damit du eine Idee bekommst, wie viel du verlangen kannst, sieh dir einfach andere Unterkünfte in deiner Nähe an. Du wirst erstaunt sein, wie viele Leute in deiner Wiener Nachbarschaft ihre Wohnungen und Zimmer so vermieten.

Zwettler Zwickl

Geldverdienen mit deiner Meinung

Jeder von uns hat bestimmt schon einmal an einer Meinungsumfrage teilgenommen, nun ist es so, dass manche Unternehmen dafür bezahlen. Es gibt Plattformen auf denen man sich einfach online registriert (zum Beispiel entscheiderclub.at oder panelopinea.at oder umfragetest.at) und seine Stammdaten sowie seine Kontoverbindung eingibt. In der Folge bekommt man Einladungen für diverse Umfragen, die kann man machen, muss man aber nicht. Meistens ist auch die Dauer angegeben, also kann man es sich einteilen, wenn man zum Beispiel gerade unterwegs ist und man locker in der Bim zwei Minuten aufbringen kann (diese zwei Minuten machen nicht reich, aber es summiert sich). Es gibt auch Umfragen, die 20 Minuten deiner Zeit beanspruchen, auch das ist ein netter Zeitvertreib im Zug oder wenn man in einem Wartezimmer sitzt. Bei manchen Plattformen bekommt man Gutscheine als Entschädigung, auch das befüllt deine Kaffeekassa indirekt.

Die Fakultät für Psychologie sucht immer wieder Versuchspersonen.

Neben dem Verkauf deiner Meinung gibt es auch die Möglichkeit, deine physischen und psychischen Ressourcen zu verkaufen – nämlich durch die Teilnahme an Experimenten. An dieser Stelle sei gesagt, dass wir hier nicht empfehlen an Medikamententests oder ähnlichem teilzunehmen, die Rede ist von Experimenten aus dem psychologischen Bereich. Die Uni Wien sucht im Rahmen der SCAN-Unit immer wieder Probanden, die sich zur Verfügung stellen. Für den Zeitaufwand, den man hier in den Dienst der Wissenschaft stellt, casht man ab. Es werden hier biologische Grundlagen von Kognition, Emotion und Verhalten untersucht – die Entlohnung liegt zwischen fünf und 150 Euro. Damit man teilnehmen kann, muss man sich bei der Online-Datenbank der Fakultät für Psychologie registrieren und einen allgemeinen Screeningfragebogen ausfüllen. In der Folge erhält man Einladungen zu bestimmten Experimenten via E-Mail.

Alle hier vorgestellten Tipps, sind Tipps, um ungenütztes Kapital in Gold zu verwandeln und das alles völlig legal und unkompliziert. Wahrscheinlich werdet ihr nicht reich damit (zumindest nicht, wenn ihr nebenbei weiterhin erfolgreich studieren oder arbeiten wollt), aber zum Aufbessern des Kontos oder zum Befüllen der Kaffee- oder Bierkassa reicht es allemal.

 
 

veröffentlicht von marlene

9. März 2017

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