Carsharing in Wien - Autoteilen leicht gemacht

Quelle: DN / pixelio.de Carsharing in Wien leicht gemacht. Waldviertler.wien erklärt wie das Autoteilen in der Hauptstadt funktioniert.
WOHNEN & VERKEHR

veröffentlicht von benji

13. Oktober 2016

WOHNEN & VERKEHR

Autofahren ohne eigenes Vehikel – Carsharing in Wien ist ein Trend, der es dir ermöglicht, einen fahrbaren Untersatz zu leistbaren und Preisen zu mieten.

Das Autoteilen ist ein Trend, der sogar schon im Waldviertel angekommen ist – Carsharing in Wien ist jedoch von der Dimension ein kleines Stück größer und könnte eine echte Alternative im Straßenverkehr für dich darstellen. Ein Mietauto lässt sich in der Hauptstadt nämlich leicht und vor allem schnell finden. Welche Anbieter welche Autos zu welchen Preisen anbieten und wie diese zu finden und zu mieten sind? Das erklären wir hier.

Carsharing in Wien

Was bedeutet Carsharing?

Autos sind bekanntlich nicht billig. Nicht nur das: sie verlieren auch sehr schnell an Wert. Neben den anfallenden  Betriebskosten und Versicherungen, fallen in Wien oft noch mehr zusätzliche Kosten für das Parkpickerl oder für einen zu mietenden Garagenplatz an.
Genau deshalb gibt es Carsharing. Wie der Name schon verrät, wird hier ein Auto „geteilt“. Du kannst also ein Auto relativ einfach für einen bestimmten Zeitraum mieten. Die Abrechnung erfolgt je nach Anbieter über einen bestimmten Zeitraum, die Fahrtstrecke oder Fahrtzeit. Manchmal fällt auch noch eine kleine Grundgebühr an, dazu aber später mehr.
Grundsätzlich lassen sich in Wien zwei verschiedene Carsharing-Typen finden: zum einen gibt es feste Standorte, an die das Auto nach der Fahrt wieder zurückgebracht wird. Zum anderen gibt es das sogenannte Free-Floating-System, bei dem man durch Hilfe seines Smartphones die freien Mietautos auf Wiens Straßen(rändern) findet.

Zwettler Zwickl

Die Anbieter

In Wien gibt es einige Anbieter, die sich auf das Themenfeld Carsharing spezialisiert haben. Waldviertler.wien listet die bekanntesten davon  auf und liefert Vor- und eventuelle Nachteile.

Standortunabhängige Systeme

  • Car2go
    Dieser Anbieter vermietet kleine Autos der Marke Smart. Hier zahlst du 0,31 Euro in der Minute – das heißt lediglich die Fahrtzeit. Der Benzin ist im Mietpreis inkludiert. Car2go bietet ungefähr 500 Autos an, die in der ganzen Stadt leicht mit der Handyapp des Anbieters zu finden sind – du musst dich jedoch zuvor im System registrieren (aktueller Kostenpunkt der Registrierung: 09,00 Euro) und deinen Führerschein validieren. Validieren, das bedeutet so viel wie bestätigen. Im Falle von Car2go musst du dich in den 3. Bezirk begeben und deinen Führerschein vorweisen, damit die Betreiber sicher gehen können, dass du auch in der Lage bist, einen Wagen zu lenken. Auf der Homepage von Car2go findest du alle zusätzlichen Infos und den Link zur App für dein Smartphone.
  • DriveNow
    Ein Anbieter der noch nicht lange in Wien zu finden ist. Bei DriveNow kannst du dich zwischen den Marken BMW und Mini entscheiden. Hier zahlst du 0,34 Euro in der Minute – Benzin ist wieder inklusive. Auch hier gilt wieder: registrieren, die App runterladen und Auto suchen. Bei DriveNow musst mit einer einmaligen Gebühr für die Registrierung in Höhe von 29,00 Euro rechnen. Danach kannst du deine eigene DriveNow-Kundenkarte abholen. Hier musst du auch wieder deinen Führerschein und Personalausweis vorweisen, damit die Betreiber sicher gehen können, wer du bist und ob du auch wirklich ein Auto lenken darfst. Auf der Homepage des Anbieters DriveNow lassen sich alle Wichtigkeiten und Informationen finden, also schau einfach rein.
Ein Unternehmen, dass sich auf Carsharing in Wien spezialisiert hat, ist DriveNow.

Quelle: wikimedia.org
Eines der Unternehmen, die sich in Wien angesiedelt haben ist DriveNow. Hier kann man sich zwischen den Automarken BMW und Mini entscheiden.

Standortabhängige Systeme

  • Zipcar
    Zipcar ist einer der ältesten Carsharinganbieter in Wien. Aktuell bietet das Unternehmen etwa 50 verschiedene Wagen unterschiedlicher Art an – vom Kleinwagen bis zum Transporter lässt sich alles finden. Die Kosten bei Zipcar richten sich nach Art und Größe des Fahrzeuges – jedoch musst du monatlich auch mit einem Mitgliedsbeitrag rechnen. Abgerechnet wird hier nicht im Minuten-, sondern im Stundentakt. 80 Kilometer, der Sprit und die Versicherung sind jedoch immer inklusive. Auch bei diesem Unternehmen musst du dich wieder online registrieren, das Wunschauto für einen Zeitraum reservieren und dann mithilfe des Zipcar-Apps oder deiner eigenen Zipcard losfahren. Informiere dich auf der Homepage von Zipcar genauer über das Zipcarprinzip, wenn noch nicht alles geklärt ist.

Privates Carsharing in Wien

  • Carsharing24/7
    Dieses Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Carsharing auch für Privatpersonen zugängig zu machen. Du kannst also ganz gemütlich das Auto einer Privatperson mieten. Natürlich kannst du auch dein eigenes Auto zur Verfügung stellen, wenn du das willst. Das alles ist natürlich ein bisschen komplizierter, als das Carsharing von Firmen. Hier wird abgestimmt, ob Autobesitzer und Mitbenutzer zueinander passen, um möglichen Missbrauch der Maschinerie vorzubeugen. Die Personen bilden dann ein „Team“ und fahren des Öfteren miteinander und verleihen die Fahrzeuge aneinander. Fahrzeuge lassen sich über eine interaktive Karte auf der Homepage oder mit Hilfe der Smartphone-Apps (Apple und Android) finden. Auch in Sachen Versicherung ist alles geregelt, da die Benutzer der Fahrzeuge während des „Ausborgens“ Prämien zwischen 5 und 9 Euro für die Versicherung zahlen müssen. Der Anbieter wirbt damit, dass das private Carsharen billiger, als das kommerzielle ist. Besuche einfach die Homepage von Carsharing 24/7 und mach dich über das private Carsharing in Wien schlau.

Positive Aspekte des Carsharings

  • Carsharing in Wien bedeutet nicht nur flexibler im Straßenverkehr zu sein. Es lassen sich noch viele weitere Vorteile finden: das Auto muss nicht gepflegt werden, der Besuch in der Werkstatt bleibt erspart und die schon erwähnten Kosten für Benzin und Versicherung bleiben aus.
  • Umzug leicht gemacht! Dank der großen Auswahl, kann leicht ein Van gemietet werden, der dir das Umziehen enorm erleichtert! Wenn du jedoch eher auf kleinere Flitzer stehst, ist auch das im Normalfall kein Problem.
  • Der Umweltaspekt: vergleicht man den CO2-Verbrauch eines Carsharing-Autos mit dem eines normalen Privatautos, fällt dieser viel geringer aus. Eine Tankfüllung eines Carsharing-Autos wird im Schnitt nämlich von 10 bis 15 Personen genutzt. Mittlerweile gibt es auch Elektroautos, die unter den Fahrern geteilt werden – Umweltschonung leicht gemacht.
Umweltschutz leicht gemacht - mithilfe der Elektroautos von Car2go ist das kein Problem mehr.

Quelle: pixabay.com
Der Elektroautotrend erreicht allmählich auch die Carsharingbranche. Die Umwelt zu schonen ist so relativ einfach.

 
 

veröffentlicht von benji

13. Oktober 2016

WOHNEN & VERKEHR
Ob Joggen, Spazieren oder Flanieren - zu Fuß in Wien unterwegs zu sein, kann ein richtiges Abenteuer sein. Wichtige Tipps und Hinweise dazu findest du hier.