WOHNEN & VERKEHR

veröffentlicht von Thomers

19. Juli 2019

WOHNEN & VERKEHR

E-Scooter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch in Wien werden die Roller seit einiger Zeit zum Verleih angeboten. Wir haben uns die Sache für euch genauer angeschaut.

Quelle: trendingtopics.at

Der erste Anbieter, der uns in Wien zur elektrischen Mobilität verhalf, war Lime. Ein Start Up Unternehmen, das nach vielen anderen Hauptstädten auch in Wien Fuß fasste. Das Prinzip ist einfach: Du lädst dir die Lime App aus dem Appstore herunter, gibst deine Handynummer ein oder meldest dich mit deinem Facebook Konto an und schon kann es losgehen. Auf einer Karte siehst du anschließend alle Standorte, an denen ein E-Scooter abgestellt wurde. Hast du deinen designierten Roller gefunden, scannst du ganz einfach den QR-Code oder gibst die Nummer des E-Scooters manuell ein.

Was kostet mich das?

Selbstverständlich ist das E-Scooter Sharing nicht gratis. Es ist aber auch nicht so wie beispielsweise bei den City-Bikes, also dass man erst etwas bezahlt, sobald man über eine Stunde damit gefahren ist.
Natürlich gibt es neben Lime mittlerweile mehrere Anbieter, die E-Scooter zur Verfügung stellen, darunter Bird, Tier, Hive, Circ, uvm. Einen Vergleich findest du hier. Die Preise unterscheiden sich bei den Anbietern nur minimal. Das Entsperren eines E-Scooters kostet überall 1€. Diese Grundgebühr ist also immer zu entrichten. Jede weitere Minute kostet, je nach Anbieter, zwischen 15 und 25 Cent. Bezahlt wird entweder mit Kreditkarte oder PayPal.

Los geht die Fahrt

Du stehst nun auf dem Roller und willst endlich Gas geben. In Gang gesetzt wird der E-Roller, indem man sich, wie bei einem normalen Scooter auf das Trittbrett stellt, sich mit einem Fuß abstößt, um den Roller in Bewegung zu setzen und dann den Hebel betätigt um den Motor zu starten. Aber Achtung: auch wenn die Dinger vielleicht harmlos aussehen, man sollte die Geschwindigkeit eines solchen E-Scooters nicht unterschätzen. Die maximale Höchstgeschwindigkeit wurde zwar schon gedrosselt, trotzdem kann man immer noch gute 25 km/h damit erreichen.
Außerdem gibt es einige Regeln zu beachten. Gefahren werden darf auf gekennzeichneten Radwegen, das Befahren des Gehsteiges ist verboten. Wir empfehlen dir außerdem einen Helm zu tragen. Auch wenn es vielleicht blöd aussieht, aber Sicherheit geht vor. Aber das wird dir deine Mutter wahrscheinlich schon als Kind eingetrichtert haben.

Halte dich an die Verkehrsregeln.

Vor allem in einer Großstadt ist der Verkehr nicht immer einfach zu überschauen und selbstverständlich hast du die Verkehrsregeln einzuhalten. Scooterfahrer werden im Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmern leichter übersehen und sind nicht nur deshalb gefährdeter, in einen Unfall verwickelt zu werden. Und es gibt auch mit E-Scootern immer wieder Unfälle, die tödlich enden.
Seit 1. Juni gelten für E-Scooter Fahrer die gleichen Verhaltensregeln wie für Radfahrer. Das bedeutet auch ein Alkohollimit von 0,8 Promille bei Benutzung und ein Verbot, ohne Freisprecheinrichtung zu telefonieren. Besitzt ein Kind unter 12 Jahren keinen Radführerschein, darf dieses den E-Scooter nur in Betrieb nehmen, wenn es sich unter der Aufsicht einer mindestens 16 jährigen Person befindet.

Und wo stelle ich das Teil jetzt ab?

Selbstverständlich dort, wo es keine Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer behindert. Berechtigterweise gibt es immer wieder Menschen, die sich darüber aufregen, dass die willkürlich abgestellten E-Scooter das Stadtbild verschandeln. In manchen Städten wurden die Roller sogar schon verboten, weil sie vielen Leuten ein Dorn im Auge sind und die Fahrer keine Rücksicht darauf genommen haben, wie und wo sie die E-Roller abgestellt haben.

Nicht schön anzusehen.

Sei also kein Stadtbildverschandler und parke dein Gerät ordnungsgemäß. Hast du den E-Scooter abgestellt, musst du anschließend noch ein Foto davon machen, damit die anderen Nutzer deinen Abstellplatz bewerten können. Das war’s.

Fazit

Alles in allem sind die E-Scooter ein nettes, modernes Hilfsmittel, um sich in der Stadt fortzubewegen. Die Preise sind bei einer längeren Fahrt vielleicht nicht ganz so billig, aber wenn man längere Strecken fährt, sollte man sowieso auf ein Fahrrad oder ein öffentliches Verkehrsmittel ausweichen. Wenn du als Nutzer die Regeln beachtest und Rücksicht auf deine Mitmenschen nimmst, steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege. Wir sind jedenfalls überzeugt und werden die E-Scooter in Zukunft öfter nutzen.

 
Zwettler Zwickl
 

veröffentlicht von sebastian

19. Juli 2019

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