Hilfe! Ich habe eine zu kleine Wohnung!

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WOHNEN & VERKEHR

veröffentlicht von benji

27. April 2017

WOHNEN & VERKEHR

Eine zu kleine Wohnung kann viele Probleme hervorrufen. Zum einen wenn man nicht mehr weiß, wohin mit seinen Sachen, zum anderen wenn man Besuch bekommt.

Stell dir vor: deine Wohnung ist spitzenmäßig eingerichtet, endlich kannst du dir kaufen was du willst und deine Räume damit dekorieren. Eines Tages bemerkst du aber, dass du eine zu kleine Wohnung für deinen Krempel hast. Im Waldviertel hat man bei einer solchen Problematik einen Keller, eine Scheune oder zumindest Bekannte, die deine Gegenstände einlagern. Was du tun kannst, wenn die Wiener Wohnung und das Kellerabteil vollgeräumt sind und du nicht einmal mehr die Tür zu deinem Zimmer richtig öffnen kannst? Das erfährst du hier.

Ein schwieriges Thema bei Mietwohnungen

Wohngemeinschaften sind vor allem bei Studierenden sehr beliebt. Warum liegt auf der Hand: eine geteilte Miete erleichtert das Leben um ein Vielfaches. Das jedoch bedeutet, dass man in seinem Wohnen und oft in seiner Privatsphäre eingeschränkt ist. Seine sieben Sachen auf guten 10 bis 20 Quadratmetern unterzubringen fällt deswegen nicht immer leicht. Eine zu kleine Wohnung (beziehungsweise ein zu kleines Zimmer) kann deshalb relativ schnell zu einem großen Problem werden. Was aber kann man tun, wenn man seinen Krempel nicht für immer loswerden will und nur Zwischenlagerräume sucht?

Die zu kleine Wohnung

Eine passende Bleibe für mehrere Jahre zu finden ist keineswegs einfach. Zum einen beherrschen Nachfrage und Angebot den Immobilienmarkt, zum anderen kann sich nicht jeder Student seine Wunschwohnung leisten. Deshalb greifen viele Studierende auf die billige Alternative zurück: eine eher kleine, aber feine Wohnung zu einem leistbaren Preis. Wenn man es sich gemütlich gemacht hat und die eigenen vier Wände einrichten will, hat man jedoch oft das Problem, dass man für den Krempel, der sich im Laufe der Jahre angehäuft hat, einfach keinen Platz mehr hat. Auch wenn man Besuch bekommt, kann eine zu kleine Wohnung dazu führen, keine Schlafplätze anbieten zu können, obwohl man dies gerne täte. Wie du dem abschaffen kannst, erfährst du in den kommenden Zeilen.

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Tipps, die du beim Platz sparen beachten solltest

Aufräumen und Unnötiges entsorgen

Wenn du Angst hast, eines Tages nicht mehr in dein Zimmer zu kommen, weil es heillos vollgeräumt ist und darauf wartest, dass dem Krempel Flügel wachsen, kommt hier Tipp Nummer Eins. Befreie dich von unnötigen Altlasten und schaffe dir neuen Raum in deinen vier Wänden. Wenn Aufräumen nicht zu deinen Stärken gehört, gibt es in Wien die Möglichkeit, dies von einer Firma erledigen zu lassen. Engagier dir einmalig deine eigene Putzkraft. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel. Wenn du jede Menge Sperrmüll hast und nicht weißt, wie du damit verfahren sollst, liefert dir der Artikel „Sperrmüllentsorgung in Wien“ die besten Tipps.

Räume nutzen

Viele Altbauten in Wien haben relativ hohe Räume. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich unter meinem Bett – ein Tipp, der wirklich nützlich ist, ist, die Zimmerhöhe voll auszunützen – die Wiener Altbauten haben nämlich relativ oft sehr hohe Räume. Hochbetten sind zwar schwer aufzubauen und zu erklimmen, zahlen sich aber wirklich aus, wenn du ein kleines Zimmer hast und Platz sparen willst. Dementsprechend zahlt es sich auch aus, viel Stauraum zu schaffen, der weit in die Höhe reicht. Hier benötigst du dann eventuell auch eine Leiter, wenn du aber nicht unter extremer Akrophobie (=Höhenangst) leidest, sollte zumindest dieser Aspekt als junger Student nicht allzu schwer ins Gewicht fallen.

Raum schaffen

Menschen haben oft Schwierigkeiten, sich von Dingen zu trennen. Besonders schwer wird das, wenn es Dinge sind, die jemanden am Herzen liegen, weil dieser Jemand damit Erinnerungen verbindet. Genau dieser Umstand ist oft der Grund, warum der Platz in Wohnungen immer weniger werden kann – darunter leidet dann oft das Wohlbefinden der Bewohner. Selfstorage ist hier das Lösungswort! In Wien gibt es einige Möglichkeiten, seine sieben Sachen in Containern zu lagern, beziehungsweise lagern zu lassen. Das ist zum einen eben besonders nützlich, wenn du Raum schaffen willst, zum anderen kann Selfstorage auch besonders nützlich sein, wenn du zum Beispiel umziehst oder deine Wohnung renovierst. In Wien haben sich unter anderem folgende Selfstoragefirmen etabliert:

  • MyPlace Self Storage
    Dieser Anbieter überzeugt mit seinem überaus guten Service und Angebot. In Wien gibt es insgesamt 11 Standorte, die du online einsehen kannst. Du kannst hier Abteile mieten, die eine Größe zwischen 1m² und sogar über 50m² haben. Für einen Quadratmeter zahlt man in der Woche ungefähr 10€ – mit der Größe werden die Lagerräume aber billiger. Für 20-29m² zahlt man in der Woche knapp 100€. Die ersten vier Wochen Lagerzeit sind oft gratis. Besuche die Homepage dieses Anbieters, um dich genauer über die Details des Unternehmens zu informieren.

 

  • Woob
    Ähnlich aber doch anders. Woob bietet dir die Möglichkeit, deine sieben Sachen in Boxen einzulagern. Das funktioniert so: du bekommst Boxen geliefert und verstaust deine Sachen darin. Das Unternehmen holt die gefüllten Boxen ab und lagert sie ein. Online kannst du dann deine Boxen verwalten und auch wieder liefern lassen. Ein Nachteil dabei: du kannst keine größeren Dinge einlagern. Die Boxen haben Maße von 40x60x42 Zentimeter und tragen eine Last von ungefähr 30 Kilogramm. Sie bieten sich vor allem für kleinen Krempel wie Mappen oder Kleidung an. Bei Woob wird monatlich abgerechnet – für ein Monat zahlst du pro Box 5,10€ (je mehr Monate, desto billiger). Auf der Homepage lassen sich alle wichtigen Informationen finden.

 

  • Storebox
    Ist sehr unkompliziert und einfach zu handhaben. Die Lagerräume dieses Unternehmens befinden sich in Wien an zwei Standorten: in der Nähe des Augartens und in der Reindorfgasse. Die Handhabung ist einfach – du buchst online einen Lagerplatz in der Größe zwischen 1 – 5m², holst dir den dazugehörigen Schlüssel und lagerst deine Sachen ein. Ein Zusatzangebot ist die Lieferung – du kannst deine Sachen also auch abholen und auch wieder liefern lassen. Die günstigsten Lagerabteile schlagen sich mit knapp 35€ im Monat zu Buche. Online kannst du dir die Abteile vorab ansehen und ähnlich wie bei einem Kinobesuch reservieren.

Alle vorgestellten Unternehmen bieten zusätzlich an, die Lagerung zu versichern. Du kannst hier also auf Nummer sicher gehen, um deine Gegenständen dementsprechend wirklich unbeschädigt wieder zu bekommen, beziehungsweise nicht leer auszugehen. Eine zu kleine Wohnung und die damit einhergehenden Probleme können durch diese Services durchaus gelöst werden. Die billigste Variante ist dies für Studenten wohl nicht.

Eine zu kleine Wohnung kann durch die Lagerabteile der Selfstorage-Anbieter entlastet werden.

Quelle: wikimedia.org
Selfstorage-Anbieter verschaffen dir die Möglichkeit, deine sieben Sachen in Wien zwischenzulagern. Dabei musst du aber damit rechnen, dementsprechend für diesen Service zu zahlen.

Tipps, die dir helfen, dich wohlzufühlen

Die zu kleine Wohnung gibt es im Grund genommen nicht. Du musst lediglich eine Sache beachten, wenn du wenig Platz in deiner Wohnstätte hast: passe dich an! Das kannst du auf sehr viele verschiedene Arten machen. Folgende Tipps sollen unverbindlich sein und dir eine kleine Hilfestellung bieten, wenn du mit deinem Zimmer oder deiner Wohnung haderst.

  • Selbstdisziplin: Räume deine Sachen weg, sobald du mit deiner Tätigkeit fertig bist.

 

  • Möbel: Kaufe dir Einrichtungsgegenstände erst, wenn du sicher bist, dass du auch Platz dafür hast. Hier bieten sich, wie schon erwähnt, Möbel an, die die Höhe der Räume ausnützen. Möbel mit Rollen sind ein weiterer Geheimtipp, um Platz zu schaffen, wenn du ihn kurzfristig benötigst.

 

  • Nutze alle Winkel aus: Verstau deine sieben Sachen in Möbeln, die Stauraum bieten.

 

  • Das Licht: Sorge dafür, dass du mehrere kleine Lichtquellen anstatt nur einer großen hast. Die Räume wirken dadurch größer und helfen dir, dich wohlzufühlen.

 

  • Der Badewannentrick: Hast du eine Badewanne und benutzt sie nur selten, kann sie als wertvoller Stauraum dienen. Sie lässt sich auch gut abdecken, sodass das ganze nicht allzu unordentlich erscheint.

 

  • Traditionell ist nicht immer von Vorteil: Klappmöbel verschaffen oft viel Platz und bieten dir viele Vorteile. Ein großer sperriger Esstisch ist deshalb keineswegs ein Muss.

 

  • Spiele Tetris: Staple Gegenstände in Schränken in- und übereinander, um mehr Raum zu schaffen.

 

  • Lerne Reduktion: Überlege dir genau, welche Sachen du brauchen kannst und welche dein Zimmer eher sperrig machen. Dinge, die du ohnehin nie benutzt, können leicht weggegeben werden. Natürlich verbindet man mit vielen Gegenständen verschiedene Dinge und hängt daran; wenn deine Wohnsituation aber darunter leidet, kannst du dir durch das Weggeben viele Sorgen ersparen.
    Schaue dir die Lebensweisen von Chinesen und Japanern ab, um deinen Wohnraum intelligent zu gestalten.

    Quelle: wikimedia.org
    In Japan und China leben Menschen auf engstem Raum. Sie erleichtern sich das Leben durch eine intelligente und vor allem sparsame Lebensweise.

 
 

veröffentlicht von sophia castellhoff

27. April 2017

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